Michelhausen

Erstellt am 01. Juli 2016, 05:40

von Thomas Peischl

Pixendorf ausbuchstabiert . Das Projekt „Gemischter Satz“ ist vollendet. Ausgediente Reklamebuchstaben wurden in und um den Ort herum mit neuem Sinn zu neuem Leben erweckt.

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Mit ihrem Projekt „Gemischter Satz“ (siehe Infobox) wollen Natalie Deewan, Fabian Faltin und Heinrich Steinböck auf den Wandel in der Handelslandschaft hinweisen. Auf dem Weg zum großen Einkaufszentrum bleiben viele kleine, lokale Geschäfte auf der Strecke.

Einem Letternschatz an alten Werbebuchstaben gaben die Künstler viele neue Bedeutungen. Das Zusammentragen der Buchstaben war nicht einfach, so Deewan: „Aber in einem von zehn Fällen waren unsere Anfragen von Erfolg gekrönt.“

Als passenden Ausgangspunkt für die Eröffnung und Erkundungstouren wählten sie die ehemalige Greißlerei Wimmer, die kurzerhand zur Gemischter-Satz-Waren-Handlung umfunktioniert wurde. „Als das Geschäft von Gerti Wimmer 2001 kurz vor der Euro-Umstellung geschlossen wurde, ist hier ein ganzer Berg weggebrochen“, so Faltin. Angesichts des „Kundenandrangs“ beim Viertelfestival hätte man allerdings „Zweite Kassa bitte!“ rufen müssen.

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Ortsgespräch schon vor der offiziellen Eröffnung war das buchstäbliche „Kundenwunder“ im ADEG-Markt, das der aus dem alten Gebäude ins neue Geschäft übersiedelten Marien-
statue zugeschrieben wird.