Erstellt am 03. Dezember 2015, 05:23

von Thomas Peischl

Volksbank holt Ärzte. Fusion / Durch Aufnahme in Volksbank NÖ werden im Stammhaus Flächen frei. Schilcher: „1.000 Quadratmeter für Ärztemix.“ TULLN / Am Wochenende ging die technische Zusammenführung der Volksbank Tullnerfeld mit der Volksbank Niederösterreich AG erfolgreich über die Bühne.

Regionaldirektor Christian Schilcher: »Wir können jetzt auch die Kompetenz eines großen Instituts im Hintergrund nützen.«  |  NOEN, Peischl

Am Wochenende ging die technische Zusammenführung der Volksbank Tullnerfeld mit der Volksbank Niederösterreich AG erfolgreich über die Bühne. „Die Zugangsdaten fürs E-Banking bleiben gleich. Die neuen Bankomat-Karten gehen in diesen Tagen an unsere Kunden, auch der PIN ändert sich nicht“, erklärt Regionaldirektor Christian Schilcher. Es müsse auch niemand Angst haben, dass durch den neuen IBAN Geld verloren gehen könne: „Die alte Nummer wird im Hintergrund mitgeführt, das System läuft zweigleisig.“

Backoffice nun in St. Pölten

Mit der Zusammenführung wandert der Backoffice-Sektor aus Tulln in die Zentrale St. Pölten. „15 Mitarbeiter aus diesem Bereich übersiedeln. Glücklicherweise gab es keine einzige Freisetzung oder Kündigung“, betont Schilcher. Gleichzeitig würden im Stammhaus am Hauptplatz aber Büroflächen frei. „Insgesamt können wir 1.000 Quadratmeter entwickeln“, so der Regionaldirektor. Er denke an einen Mix aus Kassen- und Wahlärzten, 500 Quadratmeter wären bereits reserviert. „Das werden Frequenzbringer, davon wird der ganze Hauptplatz profitieren“, ist Schilcher überzeugt.

Auch unter der Volksbank NÖ bleiben im Tullnerfeld die Filialen Fels, Kirchberg, Königstetten, St. Andrä-Wördern, Sieghartskirchen und Tulln (Staasdorfer Straße und Hauptplatz) mit insgesamt 42 Mitarbeitern im Kundendienst erhalten. Sowohl Regionaldirektor als auch Filialleiter behalten ihre Kompetenzen. „Ein Großteil der Entscheidungen wird nach wie vor in der Region getroffen“, so Schilcher.

Die Volksbank Niederösterreich AG

Die Aktionäre (Stand Ende November 2015):

  • VB Krems-Zwettl Beteiligung e.G. mit ca. 19%

  • VB NÖ - Mitte Beteiligung e.G. mit ca. 23%

  • VB Alpenvorland Beteiligung e.G. mit ca. 32%

  • VB Donau-Weinland Beteiligung eG. mit ca. 8%

  • VB Tullnerfeld e.G. mit ca. 12%

  • VB Fels am Wagram Beteiligung e.G. mit ca. 3%

  • restl. Streubesitz ca. 3%