Erstellt am 26. Februar 2016, 05:44

von Gabi Gröbl

Vom Traum zum Piloten. Pilotenmangel / Bundesheer meldet Pilotenmangel. Sieghartskirchner Hubschrauberpilot beschreibt warum dieser Beruf einzigartig, abwechslungsreich und herausfordernd ist. SIEGHARTSKIRCHEN / 

Patrick Forstner wollte schon als Kind Hubschrauberpilot werden. In Langenlebarn hat sich dieser Wunsch erfüllt.  |  NOEN, Rudolf Köckeis, FlFlATS

Patrick Forstner aus Sieghartskirchen ist einer von zwei Militärflugschülern. Nach Abschluss der HTL mit Schwerpunkt Flugtechnik startete er mit der Ausbildung. Die „Aufnahmeprüfung“ beschreibt er als „fordernd, aber nicht streng.“ Nach der fliegerischen Grundausbildung in Zeltweg begann er mit der Ausbildung am Hubschrauber. Forstner: „Man kann einen Wunsch äußern, an welcher Flugzeugtype man ausgebildet werden möchte. Das wird nach Bedarf eingeteilt, aber auch Rücksicht auf die Interessen genommen. Mein Wunsch hat sich erfüllt.“

Für ihn liegen die Vorteile der Ausbildung beim Bundesheer auf der Hand: „Der Reiz ist die Abwechslung. Bei uns gibt es jeden Tag einen neuen Flug, bei dem man etwas lernen kann.“

„Wir fliegen täglich, aber nicht zum Spaß“

In der Luft ist der 24-Jährige täglich, sein Mindestpensum erfüllt er wie alle Piloten, um „die Professionalität zu erhalten. Wir fliegen nicht zum Spaß.“ Forstners Pläne: „nach dem Grundschein kommt die Einsatzpilotenausbildung. Dann werde ich weiter sehen.“ Er sieht sich als Helfer bei Umweltkatastrophen. Auch der Einsatz im Kriegsfall war eine Überlegung. Forstner: „Das ist unser Job, man weiß vorher, dass das sein kann.“ Die Ausbildung empfiehlt er allen Interessierten, denn: „Es ist spannend und hat etwas Persönlichkeitsbildendes, man muss Verantwortung tragen. Das ist auch im täglichen Leben wichtig. Und wenn es einen interessiert ist es der schönste Beruf, den man wählen kann.“