Erstellt am 22. Juni 2016, 05:30

von Helga Urbanitsch

Wissen über unser Essen. Die Landwirtschaftskammer Niederösterreich startete die Initiative "Unser Essen: Wo's herkommt". "Transparenz und Klarheit schaffen Vertrauen", so Dam.

Die Rot-weiß-roten Genusskultur »Unser Essen .Wo's herkommt« war Thema bei der Fachtagung in der Landwirtschaftlichen Fachschule. Direktor Josef Meisl mit Gesprächspartnern.  |  NOEN, Urbanitsch

Am „Tag der Landwirtschaft“ luden der Obmann des Landesverbandes für bäuerliche Direktvermarktung in NÖ Johann Höfinger, Kammerobmann Hermann Dam und Bürgermeister Rudolf Friewald zum Start der Initiative „Unser Essen: Wo‘s herkommt“. Während im Lebensmittelmarkt Fleisch und Eier mittlerweile EU-geregelt gekennzeichnet werden, fehlt bei der Verpflegung außer Haus oft noch jeglicher Hinweis auf die Herkunft. Das soll sich ändern. Immer mehr Gäste wollen wissen, wo das Fleisch herkommt, das sie im Lokal serviert bekommen.

„Tranzparenz und Klarheit schaffen Vertrauen“, weiß Hermann Dam. Die EU-Kennzeichnungsverordnung für den Handel schreibt die Herkunftskennzeichnung verpflichtend vor. Die Herkunft ist nicht nur ein Indiz dafür, welche Flagge hinter den Produkten steht, sie zeigt auch, welche Personen an der Produktion beteiligt sind. Unter dem Motto: „Herkunft muss erkennbar sein“ kann man so auf genussreiche Spurensuche gehen“, so Dam.