Zwentendorf an der Donau

Erstellt am 07. Juli 2016, 03:55

Trauer um Leopold Bogner. Der ehemalige Gendarmerie-Bezirkskommandant, Träger zahlreicher Ehrungen und langjährige NÖN-Mitarbeiter ist am 26. Juni im 94. Lebensjahr verstorben.

„Unser Leopold“ Bogner, wie wir ihn in Erinnerung behalten: mit dem wachen, geschulten Auge eines
pensionierten Gesetzeshüters, die Kamera griffbereit.  
 |  NOEN, NÖN

Ein Teil des Erfolgsgeheimnisses der NÖN sind ihre 400 freien Mitarbeiter, die sich mit „ihrer Zeitung“ identifizieren und Woche für Woche mit Leidenschaft und Freude die leeren Seiten mit Leben erfüllen. „Als ich die Redaktionsleitung in Tulln übernahm, lernte ich den damals 73-jährigen Leopold Bogner kennen. Leopold, ein pensionierter Gendarmerie-Offizier mit der Energie eines 50-Jährigen, war jemand, der seinen NÖN-Job mit ganzer Person ausfüllte“, sagt der heutige Chef vom Dienst für Produktion, Vertrieb und Logistik Georg Schröder.

"Leopold, danke für alles, was du für uns getan hast.“

Und so kannte „unseren Leopold“ auch die gesamte Lokalredaktion: Als Menschen, der mit seinen Berichten vielen unserer Leser Gutes tat und Freude bereitete. Wir alle schließen uns Georg Schröders Worten an: „Mich bewegt in dieser Stunde neben der Trauer auch der Dank, einen ganz besonderen Menschen gekannt zu haben. Leopold, danke für alles, was du für uns getan hast.“

Bogner war bis 1987 Bezirksgendarmeriekommandant in Lilienfeld. Jahrzehntelang übernahm er die Pressetätigkeit für seine Heimatgemeinde Zwentendorf. Für seine Verdienste wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Goldenen Verdienstabzeichen der Republik, mit dem Silbernen Ehrenzeichen des Landes und dem Goldenen Ehrenring der Marktgemeinde Zwentendorf.