Erstellt am 24. November 2015, 11:54

Österreich holt Bronze bei „Agrolympics“ in Luxemburg. Bei den „Agrolympics“, dem EU-weiten Wettbewerb der landwirtschaftlichen Schülerinnen und Schüler, die vom 6. bis 8. November 2015 in Ettelbruck, Luxemburg, ausgetragen wurden, nahm auch ein Team aus Österreich teil.

Dritter Platz für das Team aus Österreich. Die Personen v. l.: Fachlehrer Werner Steindl, Lukas Herbst, Matthias Haidn, Lisa Haselmayr, Marlies Leitner und Fachlehrerin Elisabeth Hönigsberger.  |  NOEN, Maria Ottenschläger
Insgesamt gingen 20 Teams aus 16 Ländern an den Start. Dabei holte die rot-weiß-rote Mannschaft den ausgezeichneten dritten Platz und musste sich lediglich den Siegern aus Luxemburg und dem zweitplatzierten Team aus Polen geschlagen geben. Einzelsiege gab es für Österreich in den beiden Disziplinen „Holz spalten“ und „Strohballen werfen“. Weitere Bewerbe waren u.a. „Traktor fahren“ und „Reifen wechseln“.

Im österreichischen Team waren Schülerinnen und Schüler der Fachschulen Hohenlehen und Pyhra aus Niederösterreich, sowie Althofen (Kärnten), Grabnerhof (Steiermark) und Schlierbach (Oberösterreich) vertreten.
 
„Die Bronze-Medaille zeigt, dass die Stärke der Fachschulen in der Kombination von solider theoretischer Schulbildung mit viel landwirtschaftlicher Praxis liegt. Der Erfolg gibt Motivation für die Zukunft und zeigt, dass unsere Schülerinnen sowie Schüler EU-weit im Spitzenfeld liegen und Bestleistungen erbringen“, freut sich Fachlehrerin Dipl.-Ing. Maria Ottenschläger, die für die Betreuung der Jugendlichen in Luxemburg verantwortlich war. „Wettbewerbe sind ein gutes Instrument zur Förderung von Begabungen, die Leistungen der Jugendlichen werden damit öffentlich anerkannt. Der Stockerlplatz zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so Ottenschläger. Die Bewerbe der „Agrolympics“ wurden von der EUROPEA, dem Bildungsnetzwerk der Landwirtschaftsschulen Europas, organisiert.
 
Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz gratuliert den frisch gekürten Agrar-Champions: „Das beeindruckende Ergebnis bestätigt einmal mehr die hohe Ausbildungsqualität an den Landwirtschaftlichen Fachschulen in Österreich und zeigt eindrucksvoll die fachliche Kompetenz der Schülerinnen und Schüler. Die Teilnahme an diesem europaweiten Wettbewerb war eine wertvolle Bereicherung der schulischen Ausbildung und ermöglichte zudem, die Schüler gezielt individuell zu fördern und ihre Stärken hervorzuheben.“