Erstellt am 17. März 2016, 13:55

Schüler tischten selbst erzeugte Schmankerl auf. Rund 1.000 Besucherinnen und Besucher konnten gestern beim dritten Mal der „Schmankerlmarkt“ der LFS Warth begrüßt werden.

Direktor Dipl.-Ing. Franz Aichinger, Christoph Eisinger, Christina Spuller, Thomas Spitzer und Fachlehrerin Ing. Helga Schrammel.  |  NOEN, Jürgen Mück

Geboten wurde ein umfangreiches Angebot an selbst erzeugten Köstlichkeiten der Fachschule. „Die Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrganges der Fachrichtung Landwirtschaft waren für die Durchführung verantwortlich und tischten den Gästen selbst erzeugte Produkte auf, die es zu verkosten und zu kaufen gab“, erklärt Direktor Dipl.-Ing. Franz Aichinger, der sich über den regen Andrang freute.

„Das umfangreiche Angebot reichte von Produkten aus der eigenen Schlachtung, wie Osterschinken, Geselchtes und Würste, bis zu verschiedenen Käsesorten und Imkererzeugnissen. Dazu wurden Getränke wie Fruchtsäfte, Most und Schnaps gereicht“, informiert Direktor Aichinger. Im Speisesaal servierten die Jugendlichen warme Speisen, wie Bauernschmaus und Blunzngröstl, und im Schulcafé wurden die Gäste mit selbstgemachten Mehlspeisen verwöhnt.

„Innovatives Schulprojekt mit starkem Praxisbezug“

„Die Durchführung des Schmankerlmarkts ist ein Paradebeispiel für ein gelungenes Schulprojekt, denn hier wird Theorie und Praxis mit Leben erfüllt, was den bestmöglichen Unterrichtserfolg gewährt. Zudem können die Schüler wertvolle Erfahrungen zur künftigen Arbeit für einen dynamischen ländlichen Raum sammeln“, ist Bildungs-Landesrätin Schwarz überzeugt, die weiter feststellt: „Bildung heißt, Talente zu erkennen und zu fördern. Das Ziel muss dabei sein, auf positive Motivation und individuellen Interessen aufzubauen, was an der Fachschule Warth optimal gelingt.“

Praxisbezogene Ausbildung

Für den Schmankerlmarkt waren umfangreiche Vorbereitungen notwendig. Schließlich wurden alle angebotenen Speisen und Getränke an der Fachschule von den Schülern selbst erzeugt. „Mit diesem Schulprojekt bieten wir den Schülern neben einer fachlich fundierten Ausbildung auch einen optimalen Praxisbezug“, ist Fachlehrerin Ing. Helga Schrammel überzeugt.

Die Mädchen und Burschen erhalten so eine praxisbezogene Ausbildung, denn angefangen von den umfangreichen Vorbereitungen bis zur betriebswirtschaftlichen Auswertung führen die Schüler alle Arbeiten selbst durch. Am Schulprojekt sind außerdem Klassenvorstand Johann Riegler, sowie die Fachlehrerinnen Marianne Ehrenhöfer, Karoline Kolb, Andrea Marchat und Elisabeth Mayer-Reithofer sowie Fachlehrer Karl Stückler und Günther Kodym federführend beteiligt.