Erstellt am 03. Juni 2016, 10:52

Energyglobe für Voxyflow. Das Projekt Voxyflow der IT-HTL Ybbs wurde im Rahmen des ENERGY GLOBE Niederösterreich in der Kategorie Jugend zum Sieger gekürt.

DI Stefan Zauner, Christian Eder, Landesrätin Mag. Barbara Schwarz  |  NOEN, Hakk Ybbs
Der Energy Globe Award zeichnet jährlich herausragende, nachhaltige Projekte mit Fokus auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien aus.

Schlechte Konzentration durch stickige Luft

Da Schüler oft in stickigen Klassenräumen arbeiten müssen und sich deswegen nicht konzentrieren können, wurde die Idee für eine Messstation in geschlossenen Räumen von Stefan Zauner an die SchülerInnen herangetragen. Die Umsetzung dieser Idee trägt den Namen „Voxyflow“. Voxyflow kann, egal in welcher Umgebung, ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder in anderen geschlossenen Räumen, der Retter vor schlechter Luftqualität sein.

Mangelnde Luftqualität verschlechtert nicht nur die Konzentration, sondern ist auch der Auslöser von chronischen Krankheiten, erhöhten Absenzen und schlechtem Lernvermögen.

Wenn das Gerät gefährliche Parameter in der Atemluft erkennt, werden die Benutzer von Voxyflow über akustische oder visuelle  Alarmierungsroutinen darauf hingewiesen, die Fenster zu öffnen. Weiters kann damit auch direkt die Wohnraumlüftungsanlage gesteuert werden, sodass eine gute Versorgung mit Frischluft energiesparend und situationsangepasst stattfinden kann.

1200 Personenstunden aufgewendet

Das Gerät kann in Haushalten, in öffentlichen Gebäuden wie Schulen, Hallen etc., aber auch von Einsatzkräften verwendet werden. Der Vorteil, mit dem Gerät ausgestattet zu sein, liegt im Gefahrenpotential von giftigen Gasen. Menschen, die einer zu hohen Konzentration von Kohlenmonoxid bzw. Kohlendioxid ausgesetzt sind, werden zuerst müde, danach ohnmächtig und schlussendlich führt diese zum Tod.

Das Projekt wurde von einem Projektteam bestehend aus neun Personen (Jonas Burgschmidt, Christian Eder, Michael Hollaus, Lukas Kindig, Markus Lindner, Florian Scharner, Daniel Steinkogler, Michael Wurzer, Julia Zarl) umgesetzt.

Insgesamt wurden zur Entwicklung der Prototypen und dazugehöriger Software rund 1200 Personenstunden verwendet. Das Projekt wurde Open Source veröffentlicht.