Erstellt am 07. Januar 2016, 05:33

von Veronika Löwenstein

„Bisschen amtsmüde“. Ende Februar wird ein neuer Bezirksfeuerwehrchef gewählt. Nach 25 Jahren kündigt Fritz Zeitlberger seinen Abschied an.

Friedrich Zeitl-berger tritt nicht mehr als Bezirksfeuerwehrkommandant an  |  NOEN, privat

Ab dieser Woche werden die Feuerwehrmitglieder zur Urne gebeten. In 84 Freiwilligen Feuerwehren und Betriebsfeuerwehren werden neue Kommandanten und ihre Stellvertreter gewählt.

Eines steht schon fest: Nach der Wahl des Bezirksfeuerwehrkommandanten am 20. Februar wird es einen neuen Chef geben. Friedrich Zeitlberger, der bisherige Bezirkskommandant, tritt nicht mehr an. Im Mai wird er 65 Jahre alt. „Mit 65 Jahren ist Schluss, das ist gesetzlich so geregelt“, begründet er.

Während andere diese Regelung längst aufweichen wollten, sei er immer ein Verfechter der Altersobergrenze gewesen, betont er. Nach 25 Jahren Arbeit im Abschnitt und im Bezirkskommando sei er auch schon ein bisschen amtsmüde, gesteht er im NÖN-Gespräch. Aussichtsreichster Nachfolger ist der Stockerauer Feuerwehrkommandant Wilfried Kargl. „Er wird kandidieren“, weiß Zeitlberger. Ob es weitere Wahlvorschläge geben wird, werde sich aber erst am Wahltag entscheiden.

Minnich nicht mehr Abschnittskommandant

Sicher ist auch, dass Anton Minnich aus Leobendorf nicht mehr als Abschnittskommandant zur Verfügung stehen wird. Alle anderen Personalentscheidungen seien aber noch unsicher, „das ändert sich oft täglich“, schmunzelt Zeitlberger. Gerade in kleineren Wehren sei es oft nicht leicht, einen Kommandanten zu finden. „Diese Funktion ist oft schwer mit dem Beruf zu vereinbaren“, weiß er.

Er selbst war schon in Pension, als er das Amt des Bezirkskommandanten angetreten hatte. „Der Zeitaufwand ist schon enorm“, erzählt er. In manchen Wochen sei er jeden Tag unterwegs gewesen. Langweilig werde ihm aber auch in der Feuerwehrpension nicht, versichert er. Er will heuer seinen Garten neu anlegen.