Erstellt am 01. Februar 2016, 19:04

von Hans Kopitz

Die Kassa stimmt. Mitgliederversammlung / Obwohl heuer kein Fest war, ist das Budget in Ordnung. Das „alte“ Kommando wurde bestätigt. HERZOGENBURG-EINÖD / Sie waren mit ihrer Mitgliederversammlung die Letzten in der Reihe der sechs Gemeindewehren –

Christoph Artner, Friedrich Schlager, Kommandant Ernst Riesenhuber, Karl Gramer, Bürgermeister Franz Zwicker, Kommandant-Stellvertreter Martin Kaiser, Axel Bartos, Daniel, Matthias und Mario Kaiser sowie Stefan Engelhart (von links). Ein Drittel der gesamten Mannschaft der Feuerwehr Einöd besteht aus den Familien Engelhart, Riesenhuber und Kaiser.  |  NOEN, Hans Kopitz

Sie waren mit ihrer Mitgliederversammlung die Letzten in der Reihe der sechs Gemeindewehren - aber auch die Schnellsten und die Einigsten, denn trotz Wahl ging die Versammlung in eineinhalb Stunden über die Bühne. Wie nicht anders zu erwarten wurden sowohl Kommandant als auch Stellvertreter in bestätigt, Ernst Riesenhuber erhielt als Kommandant alle 28 der abgegebenen Stimmen, bei Martin Kaiser war eine ungültig.

Zu Beginn wurde ein positiver Rechnungsbericht präsentiert, obwohl 2015 kein Feuerwehrfest anstand – das gibt es im Zweijahresrhythmus erst heuer. Aber der Reingewinn von Feiern, Einsatzverrechnungen und Spenden ließ trotz Ausgaben von 10.500 Euro – für Gebäude- und Fahrzugerhaltung, Büro und Verpflegung – die Kassa nicht zu sehr schmelzen.

Kommandant Ernst Riesenhuber begrüßte den Neuzugang Axel Bartos von der FF Greifenstein, der Module und Kurse besucht hat und das Wissen nun in Einöd anwenden kann. Gratulation gab es für Stefan Engelhart und Mario Kaiser, die das Wasserdienstleistungsabzeichen in Gold errungen haben. „Ich bedanke mich bei allen, die durch Teilnahme an Weiterbildungen, Übungen und Bewerben ihre Freizeit zur Verfügung gestellt haben und bitte, dass weiterhin Zeit in Ausbildung investiert wird“, so Riesenhuber.

Wenn sich auch die Einsätze 2015 in Grenzen hielten, konnten die Florianis nicht über Untätigkeit klagen: Es gab Schulungen und Fortbildungen, Ausdauertraining, bei denen über 300 Stunden aufgewendet wurden, die Zillenfahrer investierten 171 Stunden und die Kursbesuche verbrauchten 146 Stunden. Neben den Einsätzen und Übungen wurden in den Bereichen Instandhaltung, Reparaturen und sonstige Tätigkeiten 1.348 Stunden aufgewendet.

Ortsvorsteher Friedrich Schlager und Unterabschnitts-Kommandant Karl Gramer dankten für die Zusammenarbeit. „Es wird schwerer, Leute zu finden, die ihre Freizeit zur Verfügung stellen, aber hier ziehen alle an einem Strang“, so Gramer und Bürgermeister Franz Zwicker gab seiner Freude Ausdruck, dass die Kassa stimmt.

Rund um die Wehr

Das Kommando:

  • Kommandant: Ernst Riesenhuber, Stellvertreter: Martin Kaiser,

  • Leiter des Verwaltungsdienstes: Christoph Artner, Stellvertreter: Gerald Müllner, Fahrmeister und Zeugmeister: Herbert Müllner, Atemschutz: Herbert Kaiser,

  • Nachrichtendienst: Christoph Riesenhuber

Mitgliederstand:

40 (36 Aktive, 4 Reservisten)

Einsatzstatistik:

5 Einsätze, davon 1 Brandeinsatz, 2 technische Einsätze, eine Brandsicherheitswache und ein Infranet-Alarm. Insgesamt waren 31 Feuerwehrmitglieder 63 Stunden im Einsatz. Mit den Fahrzeugen wurde eine Strecke von 2.290 Kilometern zurückgelegt

Beförderungen:

Daniel Kaiser, Matthias Kaiser und Axel Bartos.