Erstellt am 18. Januar 2016, 11:59

von Christian Gölss

„Er war Kommandant, wie er im Buch steht“. Mitgliederversammlung / Franz Hirschböck trat nicht mehr an, für ihn gab es Lob von Bürgermeister Alois Vogl. Nachfolger ist Thomas Burger. KAPELLN / Zur 135. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kapelln konnte Kommandant Oberbrandinspektor

Neues Kommando, Beförderte, Geehrte, Ehrengäste: Unterabschnittskommandant Hauptbrandinspektor Franz Buchinger, Hauptlöschmeister Dietmar Haas, Löschmeister Florian Berger, Löschmeister Lukas Vogd, Oberfeuerwehrmann Patrick Eder, Oberfeuerwehrmann Stefan Anhammer, Löschmeister Alexander Hirschböck, Oberfeuerwehrmann Maximilian Sattler (hinten), Abschnittskommandant Brandrat Helmut Czech, Verwaltungsmeister Johann Baumgartner, Verwalter Stefan Ratzinger, Kommandant Oberbrandinspektor Thomas Burger, Kommandant-Stellvertreter Brandinspektor Dieter Schickelgruber, Bürgermeister Alois Vogl, Ehrenoberbrandinspektor Franz Hirschböck und Ehrenverwalter Hermann Berger (vorne, jeweils von links).  |  NOEN, Christian Goelss

Zur 135. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kapelln konnte Kommandant Oberbrandinspektor Franz Hirschböck neben den Mitgliedern der Wehr auch Bürgermeister Alois Vogl, Abschnittsfeuerwehrkommandanten Brandrat Helmut Czech, Unterabschnittskommandanten Hauptbrandinspektor Franz Buchinger, Ehrenkommanten Ehrenoberbrandinspektor Johann Engelhart und Ehrenverwalter Josef Ratzinger im Gasthaus Nährer in Rassing begrüßen.

Im Mittelpunkt standen die Neuwahlen, da Franz Hirschböck, wie berichtet, nicht mehr zur Verfügung steht. Mit 50 von 52 Stimmen wurde Thomas Burger zu seinem Nachfolger gewählt. Kommandant-Stellvertreter ist Dieter Schickelgruber, Verwalter Stefan Ratzinger.

Mit 14 Einsätzen, davon zwei Brandeinsätze und zwölf Technische Einsätze, war 2015 das ruhigste Jahr in der zwölfjährigen Amtszeit von Franz Hirschböck gewesen.

Fünf Prozent der Zeit direkt für Einsätze

Die Feuerwehrmitglieder haben im Vorjahr insgesamt 3.833 Stunden im Dienst investiert. Mit 90 Stunden wurden davon rund fünf Prozent direkt für Einsätze aufgewendet. Den größeren Teil ihrer Zeit verbrachten sie zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft (Kurse, Schulungen, Übungen, Geräte- und Fahrzeugpflege) und zur Beschaffung der finanziellen Grundlage für ihren Dienst (Fest und Ball).

Neben den zahlreichen Übungen beziehungsweise Schulungen an jedem Montag wurden auch wieder 30 Ausbildungmodule in der Landesfeuerwehrschule Tulln und der Bezirksfeuerwehrzentrale St. Pölten besucht.

Franz Hirschböck bedankte sich abschließend für die Unterstützung, die er während seiner Zeit als Kommandant von der gesamten Mannschaft hatte.

Den Dank gab Bürgermeister Alois Vogl zurück: „Franz Hirschböck war ein Kommandant, wie er im Buch steht.“