Erstellt am 05. Februar 2016, 04:52

von Kristina Veraszto

Feuerwehr Eggendorf zieht an einem Strang. Die Feuerwehr Eggendorf nimmt nach der Wahl die Zusammenlegung gemeinsam und auf sachlicher Ebene in Angriff.

Früher gab es Autos der Obereggendorfer und Untereggendorfer. Bald sollen die Fahrzeuge der gemeinsamen Feuerwehr Eggendorf mit einem neuen, einheitlichen Logo versehen werden.  |  NOEN, Foto: Veraszto

Nach den Aufregungen bei der Wahl des neuen Kommandos der zusammengelegten Feuerwehr Eggendorf wird nun gemeinsam die praktische Arbeit erledigt. Als ersten Schritt galt es, die Florianis als eine einheitliche Feuerwehr beim Landesfeuerwehrkommando einzureihen und bei der Bezirksalarmzentrale die Einsatzverständigung neu festzulegen.

Erfolgten früher die Alarmierungen der beiden Wehren Ober- und Untereggendorf gemeinsam, werden sie nun nur mehr als eine Feuerwehr zum Einsatzort gerufen. „Es passieren viele Hintergrundarbeiten, besonders auf technischer Schiene“, erklärt Feuerwehrkommandant Hermann Bayer.

Einheitliches Logo

Die erste für die Bürger augenscheinliche Veränderung wird sein, dass die Fahrzeuge, die Geräte und die Uniformen mit dem einheitlichen Logo der Feuerwehr Eggendorf versehen werden. Dazu werden bei den Uniformen die Aufnäher mit den Bezeichnungen der Wehr ausgetauscht, sodass für diesen Zweck kein Neuankauf notwendig ist.

Aber auch bei den Festlichkeiten werden laut Bayer für die Bevölkerung Unterschiede zu sehen sein. Sowohl Obereggendorf, als auch Untereggendorf haben ihre Festplätze in den letzten Jahren aufwendig ausgestattet, deshalb sollen bei zukünftigen Festen beide Veranstaltungsorte ausreichend berücksichtigt werden. Der neue Feuerwehrkommandant schlägt daher vor, in einem Jahr das „Aufest“ in Obereggendorf und im anderen Jahr das „Sommernachtsfest“ in Untereggendorf abwechselnd zu veranstalten.

Gemeinsame Entscheidungen treffen

Eines ist für Bayer jedoch wichtig, dass dieses Vorhaben zuerst mit der gesamten Mannschaft diskutiert und erst danach eine gemeinsame Entscheidung getroffen wird. Betreffend des Unmutes, den es bei der Wahl des Kommandos durch Gegenkandidaturen gegeben hat, beabsichtigt Bayer mit allen Unzufriedenen ein sachliches Gespräch zu führen, um diese wieder dazu zu bewegen, sich für die Feuerwehr voll zu engagieren. Ausgetreten sei offiziell niemand. „Es ist verständlich, dass manche eine längere Auszeit brauchen“, so Bayer.