Erstellt am 25. Januar 2016, 14:18

von Martin Kalchhauser

FF ging vom Vater an den Sohn über. Langjähriges Duo trat ab, Martin Gnauer und Günter Winkler bilden die neue Spitze in Matzelsdorf.

Verwalter Mario Schindl macht weiter und bildet die Konstante in der Wehr. Fotos: Martin Kalchhauser  |  NOEN, Martin Kalchhauser

Die Segnung des neuen FF-Fahrzeugs im Jahr 2015 war eines der Highlights im letzten Jahresbericht, den FF-Chef Anton Gnauer bei der Mitgliederversammlung ablegte. So wie sein Stellvertreter Robert Schmid stellte er sein Amt zur Verfügung.

Im abgelaufenen Jahr rückte die FF Matzelsdorf (zu ihrem Bereich gehört auch Amelsdorf) zu einem Brand und elf technischen Einsätzen aus. 70 Mitglieder brachten dafür 171 Stunden auf. Zusätzlich wurden 31 Übungen (186 Mitglieder, 251 Stunden) und 37 weitere Tätigkeiten (321, 1.151) erledigt. Sohin wurden 1.573 freiwillige Stunden erbracht.

Gnauer, der 20 Jahre lang Chef der nun 31 Mitglieder starken Truppe (26 Aktive, fünf Reservisten) war, und sein Vize Schmid – er hat es auf 17 Jahre in der Funktion gebracht – wurden von Gnauers Sohn Martin und dem neuen Stellvertreter Günter Winkler abgelöst. Gnauer erhielt 13 (von 21), Winkler 19 Stimmen. Konstante an der Spitze der Wehr bleibt Mario Schindl, der vom neuen Kommando wieder die Verwaltungsagenden übertragen bekam.

Das einzige weibliche Mitglied der FF Matzelsdorf, Katharina Winkler, wurde zum „Feuerwehrmann“ befördert.

Die Mitgliederversammlung erhob das scheidende Duo in den Ehrenrang. Gnauer ist Ehrenoberbrandinspektor, Schmid Ehrenbrandinspektor.