Erstellt am 14. Januar 2016, 05:53

von Theresa Puchegger

20 Jahre sind genug: Frieß legt Amt nieder. Wolfgang Frieß war seit 1996 Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr. Nun übernimmt Matthias Rupp die Leitung.

V. l.: Johann Kletzenbauer, Johann Rupp, Wolfgang Frieß, Matthias Rupp, VP-Bürgermeister Otto Auer und Patrick Hebenstreit.  |  NOEN, Foto: Puchegger

Mit den Feuerwehrwahlen am vergangenen Mittwoch ist bei der Feuerwehr Höflein eine Ära zu Ende gegangen: Nach 20 Jahren als Kommandant legte Wolfgang Frieß sein Amt nieder. Diese Entscheidung habe er vor allem auf Grund der hohen Anstrengungen, die mit der Position als Kommandant verbunden wären, getroffen: „Bei so einer langen Tätigkeit verliert man schlichtweg die Energie. Irgendwann ist es an der Zeit, kürzerzutreten.“

Außerdem, so Frieß, habe er vor Kurzem eine berufliche Veränderung vorgenommen, die seine Zeit und Energien nun zusätzlich beanspruche: „Ich bin jetzt bei der Flug- und Betriebsfeuerwehr und deshalb auch dienstlich mehr unterwegs.“

"Es wird alles bleiben wie bisher“

Mit seinem Abgang bereitete er nun jedenfalls den Weg für einen „Generationenwechsel im Vorstand der Feuerwehr“, in dem im Rahmen der Wahlen kaum ein Stein auf dem anderen blieb: Auf Frieß wird nun Matthias Rupp, vormaliger Stellvertreter, als neuer Kommandant folgen. Neuer Stellvertreter wird Johann Rupp, der bisher als Oberbrandmeister tätig war. Den Verwalter-Posten übernimmt Patrick Hebenstreit, der damit Johann Kletzenbauer, nun Ehrenverwalter, nachfolgt.

Auch Frieß selbst wird dem einstimmig gewählten neuen Vorstand wohl noch eine Periode erhalten bleiben: „Wenn ich gewählt werde, werde ich noch als Unterstützungskommandant tätig sein.“
Als Kommandant hat Frieß jedenfalls eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen: Während seiner Tätigkeit wurden ein neues Feuerwehrhaus errichtet und zwei neue Fahrzeuge in den Dienst gestellt, ein drittes ist gerade in Anschaffung.

Für das neue Kommando gilt es nun, in ähnlicher Manier weiterzumachen. Das ist auch das Rezept des neuen Kommandanten Matthias Rupp: „Es wird alles bleiben wie bisher.“