Erstellt am 13. Januar 2016, 13:43

„Kameradschaft soll wieder vorherrschen“. Die Neuwahl des Kommandos der Freiwilligen Feuerwehr wurde klarer als im Vorfeld erwartet entschieden.

Das neue Kommando der Freiwilligen Feuerwehr mit Bürgermeister Martin Schuster: Kommandant Willi Nigl (r.) und Stellvertreter Richard Krimasczek.  |  NOEN, Pam
Knisternde Spannung herrschte am Sonntagvormittag im übervollen Feuerwehhaus in der Donauwörther Straße anlässlich der nach fünf Jahren anstehenden Neuwahl des Kommandos: Kommandant Franz Jezek hatte schon vor einiger Zeit verlauten lassen, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Weshalb sich in dem Vakuum zwei Lager gebildet haben, die Anspruch auf das Kommando anmeldeten:

Willi Nigl, bisher Stellvertreter, stand für die Fortsetzung des bisherigen Kurses, bei der die Weinhauerschaft stets eine wichtige Rolle gespielt hatte. Mario Vitek repräsentierte die neue Gruppierung.

Gründe genug für Jezek, um in seinen Abschiedsworten die Kameraden um „Fairness für das neue Kommando“ zu bitten und sich sichtlich gerührt mit „Gut Wehr“ unter lang anhaltendem Applaus zu verabschieden.

Mediale Rückschau, dann Wahldurchgänge

Nach einer medialen Rückschau über das Vorjahr und die abgelaufene Periode begannen die beiden Wahldurchgänge unter der Leitung von Bürgermeister Martin Schuster.

In beiden Durchgängen setzen sich Willi Nigl als Kommandant und Richard Krimascek als Stellvertreter gegen Alexander Kornfeld dann letztlich klar durch, auch wenn das im Vorfeld nicht von allen erwartet wurde. Zum neuen Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Ralph Nowak bestellt.

Bürgermeister Martin Schuster, ÖVP, beglückwünschte das neue Kommando, dankte dem bisherigen Kommandanten und gab seiner Hoffnung Ausdruck, „dass die Kameradschaft wieder im Vordergrund stehen und niemand die Freude verlieren sollte“ Dieser Meinung schlossen sich letztlich dann alle Redner an.

Die neuen Kommandanten Willi Nigl und Richard Krimascek dankten für das Vertrauen und freuten sich auf die neuen Aufgaben und erinnerten ihre Kameraden an ihre Pflichten zur Hilfe und Unterstützung der Bevölkerung“.