Erstellt am 19. Januar 2016, 13:53

Kink dankte ab. Martin Freiberger-Scharl folgt Alfred Kink als Kommandant der "erweiterten Feuerwehr Kirchberg am Wagram".

Alfred Kink, Vizebürgermeister Erwin Mantler, Jürgen Pistracher, Martin Freiberger-Scharl, Rene Schneider, Günther Brunhofer, Bürgermeister Wolfgang Benedikt und Stefan Nimmervoll (v.l.) bei der Kirchberger Mitgliederversammlung. Foto:  |  NOEN, FF Kirchberg am Wagram
Als historisch ist die Mitgliederversammlung der Feuerwehr Kirchberg im Gasthaus Ehn zu bezeichnen. Hier wurde beschlossen, aus den beiden bisherigen Feuerwehren Kirchberg und Mallon eine gemeinsame Einheit mit einer abgestellten Gruppe in Mallon – mit dem Wachekommandant Günther Brunhofer – zu formieren. Der bisherige Kommandant der Feuerwehr Kirchberg, Alfred Kink, stellte nach zehn Jahren sein Amt zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Martin Freiberger-Scharl gewählt. Stellvertreter bleibt Rene Schneider, Leiter des Verwaltungsdienstes wird Jürgen Pistracher.

Alfred Kink blickte in seiner emotionalen letzten Ansprache auf zwei äußerst erfolgreiche Funktionsperioden und ein besonders ereignisreiches Jahr 2015 zurück.

Erfolgreiche Perioden gehen nun zu Ende

In diesem hatte die Freiwillige Feuerwehr Kirchberg gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge in Dienst stellen können, die von allen Wehren des Unterabschnittes gemeinsam genutzt werden sollen. Sechs neue Kameraden traten der Wehr bei. „Ich bin stolz eine funktionierende, gut aufgestellte Feuerwehr übergeben zu können“, so Kink.

Der neu gewählte Kommandant Martin Freiberger-Scharl dankte für die überwältigende Zustimmung, die für ihn als „Zuagrasten“ nicht selbstverständlich sei. Er umriss seine Vision von der Zukunft der Wehr mit den drei Schlagworten „Kameradschaft, Vertrauen und Respekt.“ Freiberger-Scharl ist seit 2008 bei der FF Kirchberg, verfügt aber als Mitglied der Betriebsfeuerwehr Dynea Krems über langjährige Erfahrung. Unterabschnittskommandant Stefan Nimmervoll zeigte in seiner Ansprache die neu entstandenen Möglichkeiten einer gemeinsamen Einheit auf.

Bürgermeister Wolfgang Benedikt dankte Alfred Kink für seine unermüdliche Aufbauarbeit und hob besonders den Willen der Feuerwehr Kirchberg hervor, neue Wege zu beschreiten.