Erstellt am 15. Januar 2016, 05:13

Laister führt jetzt Wehr. Der bisherige Kommandant Herbert Wandl steht nicht mehr zur Verfügung, Sigmund Laister folgt ihm nach.

Langschlags Florianijünger stehen unter neuer Führung: Feuerwehrkurat Dechant Andreas Bühringer, der neue Leiter des Verwaltungsdienstes Markus Leopoldseder, Kommandant-Stellvertreter Mario Eder, der neue Kommandant Sigmund Laister, Bürgermeister Herbert Gottsbachner, Franz Laister, Reinhard Amon, Ehrenkommandant Herbert Wandl und Feuerwehrreferent Josef Hahn (v. l.).  |  NOEN, privat

Unter neuer Führung steht seit der Wahl am Freitag, 8. Jänner, die Feuerwehr Langschlag: Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Herbert Gottsbachner wurde Sigmund Laister, der bisherige Stellvertreter, zum neuen Kommandanten gewählt, nachdem Herbert Wandl, der 22 Jahre die Wehr führte, für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand.

Stellvertretender Kommandant ist Mario Eder, zum neuen Leiter des Verwaltungsdienstes wurde Markus Leopoldseder bestellt, nachdem auch Franz Laister aus dieser Funktion ausschied. Zum Stellvertreter Leopoldseders und Kassenführer wurde wieder Reinhard Amon bestellt. Neuer Verwaltungsgehilfe ist Lukas Haider. Bei den Sachbearbeitern und Warten gab es außer beim Nachrichtendienst – Florian Hahn übernimmt hier die Tätigkeit von Franz Rentenberger – keine Veränderungen. Bei den Zugskommandanten verblieb Helmut Eder in seiner Funktion, zu neuen Zugskommandanten wurden Mario Essmeister und Thomas Schausberger bestellt.
Bürgermeister Gottsbachner dankte seitens der Gemeinde für die geleistete Arbeit und für die gute Zusammenarbeit. Den beiden ausscheidenden Funktionären sprach er großen Dank für die jahrzehntelange Tätigkeit in ihren Ämtern aus.

Die Feuerwehr Langschlag weist mit Jahresende einen Mitgliederstand von 116 Mitgliedern, davon 93 Aktive und 23 Reservisten, auf. 2015 war für alle ein sehr arbeits- und einsatzreiches Jahr. Insgesamt waren 159 Einsätze mit 349 Mann, 535 Einsatzstunden und 1.779 gefahrenen Kilometern zu leisten, und zwar bei drei Brandeinsätzen, sechs Brandsicherheitswachen und 150 technischen Einsätzen. Bei 84 Wassertransporten wurden rund 330.000 Liter Wasser ausgeliefert.

Auch auf dem Bewerbssektor konnten große Erfolge erzielt werden, dabei gelang es erstmals einer Wettkampfgruppe, sich für die Bundesfeuerleistungsbewerbe 2016 in Kapfenberg in der Klasse „Silber ohne Alterspunkte“ zu qualifizieren.