Erstellt am 15. Januar 2016, 05:03

"Mehr Zeit für die Familie!". Inzersdorfs Kommandant Reinhard Zehndorfer kündigt seinen Rücktritt an. Die Zeit wird ihm positiv in Erinnerung bleiben.

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Nach zehn Jahren als Kommandant der Feuerwehr Inzersdorf wird Reinhard Zehndorfer den Weg nun für Jüngere freigeben. Dies wird bei der kommenden Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Inzersdorf erfolgen: „Ich will wieder mehr Zeit für meine Familie haben und außerdem meinem Hobby, unserem Weingarten, nachgehen“, begründet der 55-Jährige seinen Rückzug.

Neben dem Ankauf zweier Autos, war die Gründung der Feuerwehrjugend im Jahr 2006 wohl die größte Errungenschaft von Zehndorfer. „Das war ja letztlich auch der Hauptgrund, warum ich Kommandant werden wollte.“

Besonders stolz ist Zehndorfer zudem auf die Erfolge der vier Wettkampfgruppen der Feuerwehr Inzersdorf und vor allem auch auf die zwölf Feuerwehrfrauen in ihren Reihen: „Es war mir immer wichtig, dass wir in diesem Bereich eine aktive Feuerwehr sind.“

Neben drei tödlichen Unfällen bereitete dem damals noch sehr jungen Kommandanten vor allem der Orkan „Kyrill“ im Jahr 2007 großes Kopfzerbrechen: „Damals habe ich sogar in der Uniform geschlafen“, sagt er rückblickend.

Insgesamt wird ihm die Zeit als Kommandant sehr positiv in Erinnerung bleiben: „Es war eine lehrreiche Zeit und eine große Lebenserfahrung.“