Erstellt am 09. Februar 2016, 09:52

von Franz Enzmann

„Ohne Land wär’s nicht realisierbar“. 50 Feuerwehrmitglieder freuen sich auf die neue Unterkunft, die 2017 fertig sein soll.

Vorm FF-Haus (v.l.): Rainer Rupp, Philipp North, Bürgermeister Eduard Kosch, Kommandant Norbert Gutmayer, Karl Wollern und Jakob Lutz. Foto: Franz Enzmann  |  NOEN, Franz Enzmann

Das kleine Zeughaus der Feuerwehr platzt aus allen Nähten. „Daher erfolgt ein Zu- und Neubau eines zeitgemäßen Feuerwehrhauses“, erklärt Bürgermeister Eduard Kosch.

Der Kostenvoranschlag für das kommunale Bauvorhaben beläuft sich auf 440.000 Euro, wobei die Marktgemeinde 60.000 Euro beisteuert. Gemeindeoberhaupt Kosch wohnt in Peigarten und ist seit seinem 14. Lebensjahr begeisterter Feuerwehrmann.

„Ohne die finanzielle Unterstützung durch das Land Niederösterreich könnte unsere Wehr dieses Projekt nicht realisieren“, erzählt der 66-Jährige bei einer Besichtigung. Der Ortschef freut sich über die Einhaltung des Zeitplans und des finanziellen Rahmens. Die Finanzierung wird auf drei Jahre aufgeteilt (2015 bis 2017).

„Die Marktgemeinde Pernersdorf investierte in den letzten zehn Jahren rund 350.000 Euro in die Ausrüstung, in den Fahrzeugpark und für bauliche Maßnahmen in die vier Feuerwehren Pernersdorf, Pfaffendorf, Peigarten und Ragelsdorf“, erzählt der Bürgermeister und Feuerwehrmann Kosch.


Kleiner Ort, große Mannschaft

In der kleinen Ortschaft Peigarten mit ihren 266 Einwohnern sind …

  • 50 Mitglieder bei der Feuerwehr, davon …

  • 43 Aktive, davon sechs Frauen und sieben Reservisten.

  • Der Fuhrpark besteht aus einem Löschfahrzeug und einem Mannschaftstransporter.

  • Traditionsveranstaltungen wie Perigrinifest und Faschingsball sorgen für eine solide finanzielle Basis der Feuerwehrorganisation.