Erstellt am 25. Januar 2016, 23:11

von Susanne Müller

Petschka rückt vor. Claus Wimmer wurde als Kommandant bestätigt. Sein Stellvertreter ist nun Matthias Petschka anstelle von Fritz Gutzelnigg.

Nach der Wahl: Kommandant-Stellvertreter Matthias Petschka, Verwalter Josef Kampel, Feuerwehr-Stadtrat Sigi Steurer-Thimm, Bürgermeister Richard Hemmer, Kommandant Claus Wimmer und der scheidende Stellvertreter Fritz Gutzelnigg.  |  NOEN, Müller

Eindrucksvoll in seiner Funktion bestätigt wurde am Samstag Claus Wimmer als Kommandant der Brucker Feuerwehr. Es gab neun Wahlvorschläge, alle lauteten auf Wimmer und von 33 gültigen Stimmen entfielen alle auf ihn.

Sein bisheriger Stellvertreter Friedrich Gutzelnigg stellte sich nach 14 Jahren allerdings nicht mehr der Wahl. Sein Aufstieg zum Leiter des städtischen Bauhofs habe ihn dazu bewogen, bei der Feuerwehr zeitlich kürzerzutreten. Als Nachfolge-Kandidaten stellten sich Matthias Petschka und Robert Gerstbauer der Wahl, aus der letztendlich Matthias Petschka mit einer klaren Stimmenmehrheit als neuer Stellvertreter hervorging. Zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde der nach schwerer Krankheit wieder genesene Josef Kampel bestellt.

„Das ist ein gutes Fundament, um die nächsten Jahre anzugehen“, bedankte sich Wimmer für das Vertrauen der Mannschaft. Die Berichte über das abgelaufene Jahr machten deutlich, mit wie viel Zeitaufwand und Engagement die Arbeit der Einsatzkräfte verbunden ist. 328 mal rückte die Feuerwehr aus, dazu kamen noch fast 1.337 Stunden, die die Feuerwehr-Mitglieder bei Übungen und Ausbildungen verbrachten.

Arbeit wird nicht weniger

„Alles Gute, mach so weiter“, gratulierte SP-Bürgermeister Richard Hemmer dem wiedergewählten Kommandanten, der die Brucker Feuerwehr seit 1998 führt. „Du warst damals ein extrem junger Kommandant. Mit dir ist es mit der Brucker Feuerwehr ständig bergauf gegangen“, so Hemmer, der sich auch beim scheidenden Stellvertreter für dessen Einsatz bedankte und insgesamt die freiwilligen Leistungen der Feuerwehr würdigte. „Eure Arbeit war 2015 in etwa 200.000 Euro wert“, betonte Hemmer. Dem schloss sich auch Feuerwehr-Stadtrat Sigi Steurer-Thimm an, der betonte: „330 Einsätze, das zeigt, welchen Stellenwert unsere Feuerwehr hat.“

Ein Ausblick in die Zukunft zeigte, dass die Arbeit nicht weniger werden wird. Nicht zuletzt der Ausbau von Industrie- und Gewerbegebieten, aber auch jener der Wohnhausanlagen bedeute auch eine Vergrößerung des Einsatzgebiets der Feuerwehr. Für heuer seien Verhandlungen mit Bruckneudorf in Sachen Feuerwehr-Vereinbarung „unbedingt erforderlich“, rief Wimmer ein bekanntes Thema in Erinnerung. Auf der Agenda für die nächsten Monate und Jahre stehen aber auch Sanierungen am Feuerwehr-Haus und ein Zubau zur Fahrzeughalle.

Statistik 2015

• Brandeinsätze 22
•  Technische Einsätze 240
•  Brandsicherheitswachen 6
•  Fehlalarme 60
GESAMT 328 Einsätze

Dabei waren 1.706 Feuerwehr-Mitglieder insgesamt 2.762 Stunden im Einsatz.

•  Zeit für Ausbildungen, Übungen, Kurse 1.336,5 Stunden