Erstellt am 25. Januar 2016, 23:17

von Ines Garherr

Feuerwehr wählt junges Kommando. Josef Rebsch wurde als Kommandant abgelöst. Lukas Zeiss tritt seine Nachfolge an, Mathias Rebsch wird Stellvertreter.

SP-Bürgermeister Karl Zwierschitz (2. von rechts) mit dem neuen Kommando: Verwalter Alexander Karl, stellvertretender Kommandant Mathias Rebsch und Kommandant Lukas Zeiss.  |  NOEN, Foto: FF Sommerein

Junges Blut in die Führung der Feuerwehr zu bringen, war augenscheinlich das Ziel der Wahlen am Donnerstag. Im Gasthof Schlembach wurde das Kommando gänzlich neu aufgestellt: Lukas Zeiss wurde zum Kommandanten erwählt, Mathias Rebsch zu seinem Stellvertreter. Den Verwaltungsdienst übernimmt Alexander Karl.

Josef Rebsch wurde damit nach einer fünfjährigen Periode als Kommandant abgelöst. Er stellte sich freiwillig nicht mehr der Wahl. „Das habe ich schon vor einem Jahr beschlossen“, meint Rebsch. Dafür habe er persönliche Gründe.

Rebsch: „Kommando arbeitet sehr engagiert“

Der Feuerwehr bleibt er jedoch erhalten. Dem neuen Kommando wünscht er viel Erfolg. „Ich glaube schon, dass das gut funktionieren wird. Das mittlere Alter fehlt zwar, aber das junge Kommando engagiert sich in der Feuerwehr sehr“, betont er.

Die neue Führung der Florianis ist sich ihres Alters sehr wohl bewusst – Zeiss ist 22, Rebsch 24 und Karl 19 Jahre alt. Das soll für Zeiss jedoch kein Hindernis sein. „Wir sind uns bewusst, dass wir ein sehr junges Kommando sind“, meint Zeiss, „mit der Unterstützung der älteren Generation können wir aber sicherlich gut arbeiten.“ Das neue Kommando will in Zukunft seinen eigenen Kurs fahren. Probleme will Zeiss gemeinsam lösen. „Ich bin für alles offen“, erklärt er, „man kann mit jedem Problem zu mir kommen.“

Außerdem wolle man die Freiwillige Feuerwehr in der nächsten Amtsperiode in ruhigere Gewässer lenken. Rebschs Amtsperiode, die er selbst als „sehr heavy“ bezeichnet, war vom Neubau des Feuerwehrhauses gekennzeichnet. Dabei lief nicht immer alles nach Plan. „Es wurde überall über unsere Feuerwehr geredet“, merkt Zeiss an. „Wir wollen nicht mehr Gesprächsthema Nummer eins im Bezirk sein.“