Erstellt am 01. Februar 2016, 19:03

von Hans Kopitz

Überschuss wird benötigt. Mitgliederversammlung / Freiwillige Feuerwehr Einöd bestätigte Kommando und zog Bilanz. Erfreulich war Gewinn beim Fest, den man für die Abdeckung der laufenden Kosten verwendet. ST. ANDRÄ / Kurz und schmerzlos verlief die 134. Mitgliederversammlung der St.

Mitgliederversammlung der St. Andräer Florianis: Günter Track, Karl Gramer, Barbara Mogg, Ronald Vogl, Markus Bauernfried, Bernhard Marton, Michael Aigner, Bürgermeister Franz Zwicker, Kommandant Fritz Bertl, Günter Steinwendtner, Volksschuldirektor Bernahrd Moser, Pfarrer Ambrosius Straka und Ortsvorsteher Fritz Schlager (von links).  |  NOEN, Hans Kopitz

Kurz und schmerzlos verlief die 134. Mitgliederversammlung der St. Andräer Feuerwehr. Im Beisein der Ehrengäste Bürgermeister Franz Zwicker, Ortsvorsteher Friedrich Schlager, Unterabschnittskommandant Karl Gramer, Pfarrer Ambrosius Straka und Volksschuldirektor Bernhard Moser ging die Neuwahl rasch über die Bühne. 28 Mitglieder waren wahlberechtigt, Kommandant Fritz Bertl wurde mit 27, sein Stellvertreter Bernhard Marton mit 24 Stimmen wiedergewählt.

Verwalter Günter Steinwendtner brachte den erfreulichen Rechnungsbericht, dass dank des gut besuchten Feuerwehrfestes ein Überschuss von rund 6.000 Euro erwirtschaftet werden konnte. Der wird aber ohnehin heuer gebraucht, da es ja es im Zweijahreszyklus diesmal kein Fest gibt, die Ausgaben für die Bekleidung, das Haus und die Servicekosten für die Fahrzeuge sowie für die Investitionen der Jugendarbeit trotzdem bleiben. Gelobt wurde auch die gute Zusammenarbeit mit der Ossarner Wehr.

Wettkampftätigkeit soll intensiviert werden

„Nicht ganz geschafft haben wird die Wettkampftätigkeit, aber wir wollen die Wettkampfgruppe wieder auf Schuss kriegen und künftig auch wieder zu den Wettkämpfen fahren“, so Fritz Bertl.

Bernhard Marton berichtete von den Übungen in der Volksschule und im Keller des Geriatriezentrums, drei Kameraden haben die Atemschutzprüfungen abgelegt, sodass jetzt neben den 15 ausgebildeten Funkern auch 15 Atemschutzträger zur Verfügung stehen.

Der Ortsvorsteher würdigte die unentgeltliche Leistung zum Wohle der Gemeindebürger, der Pfarrer dankte für die gute Zusammenarbeit und hofft, dass er beim nächsten Feuerwehrfest wieder die Biergläser spülen darf. Der Volksschuldirektor freut sich auf eine eventuelle Evakuierungsübung: „Es macht Spaß und man kann im Ernstfall Panik vermeiden, weil die Kinder wissen, was im Ernstfall gemacht werden soll.“ Der Unterabschnittskommandant gratulierte zur eindeutigen Wahl: „Es zeigt, dass diese Organisation eine Homogenität hat!“

Bürgermeister Franz Zwicker freute sich über die solide Basis, auf der die St. Andräer Wehr steht, und über die einwandfreie Zusammenarbeit.

Stolz ist das Kommando auf die Feuerwehrjugend, die von Dominik Führlinger betreut wird: Zehn Nachwuchsflorianis sind ein Fünftel des gesamten Mitgliederstandes. Viel Lob gab es auch für die Sachbearbeiter, die laut Fritz Bertl ihre Dienste ausgezeichnet versehen haben.