Erstellt am 05. Januar 2016, 05:43

von Hans Kopitz

Viele Höhepunkte, ein Wermutstropfen. Bilanz / Alfred Eisner war erst fünf Jahre Verwalter, dann zehn Jahre lang Kommandant der Feuerwehr Oberndorf. Mit Stolz blickt er zurück. OBERNDORF/EBENE / Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf/Ebene ist eine

 |  NOEN

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oberndorf/Ebene ist eine Ära zu Ende gegangen: Kommandant Alfred Eisner hat seine Funktion zur Verfügung gestellt.

Rückblickend auf seine zehnjährige Dienstzeit als Kommandant, hebt Eisner im NÖN-Gespräch einige Höhepunkte hervor, auf die er besonders stolz ist, diese Ereignisse mit seiner Mannschaft erlebt und erreicht haben zu dürfen.

„Ein lange geplanter Wunsch unserer Wehr als Schadstoffeinheit des Abschnittes ist 2009 mit der Indienststellung des Schadstofffahrzeuges in Erfüllung gegangen. Da unser Fuhrpark aber noch immer zu klein war, haben wir bald darauf ein Mannschaftsfahrzeug angeschafft, das in der Transportkapazität im Abschnitt einzigartig ist.“

Zum Zeitpunkt der Fahrzeugbeschaffungen kam das Gelände für das Feuerwehrfest beim Haus abhanden. Durch die Vermittlung des Ehrenmitgliedes Ernst Lehner konnte man die Vollrathhallen in Besitz nehmen. Eisner: „Was sich seit jenen schicksalhaften Tagen im September 2009 entwickelt hat, ist jedem hier bekannt. Die Leistungen, die dahinter stecken, kann ich persönlich nicht oft genug hervorheben, gekrönt wurden diese durch einen Besichtigungsbesuch von Landeshauptmann Erwin Pröll. Ich kann nur voller Demut an alle Mitwirkenden ein großes Danke sagen.“

Nichtwasserwehr erntete Anerkennung

Zwei große Ereignisse sind noch hervorzuheben: der erstmals durch die Oberndorfer Wehr durchgeführte Bezirkswasserdienstleistungsbewerb, wo man als Nichtwasserwehr von allen Seiten großen Respekt und Anerkennung geerntet hat, und der Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb, der mit den Ehrungen für die verdienten Feuerwehrkameraden vor der Herrschaftsvilla einen würdigen Höhepunkt erreichte.

Ein Ziel, das sich Eisner vor zehn Jahren gesteckt hat, blieb unerreicht: die Krönung der kamerad- und freundschaftlich gewachsenen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Herzogenburg- Stadt mit dem Bezug eines gemeinsamen Feuerwehrhauses. Eisner: „Ich wünsche mir für die Zukunft, dass wir wieder auf den begonnenen Weg zurückfinden, um am Ende vielleicht doch noch ein gemeinsames Ziel zu erreichen.“

Dass ihm in der etwas mehr gewonnenen Freizeit - er bleibt selbstverständlich der Oberndorfer Wehr erhalten - langweilig wird, glaubt er nicht, denn er möchte als Opa seine Tochter etwas entlasten, die als Bankangestellte bei der Sparkasse tätig ist: „Und selbstverständlich möchte ich die Zeit mit meinen beiden Enkelkindern auch etwas mehr genießen.“