Erstellt am 24. November 2015, 11:59

Ungewohntes wird zu Gewohntem. Am 12., 18. und 19. November 2015 besuchen die achten Klassen, unter der Leitung von Prof. Serge Claus sowie Major Alexander Lubas vom Institut für Offiziersweiterbildung an der Theresianischen Akademie ein Rhetorik-Seminar, welches der Grundbaustein für einen positiven Vortrag und ein ansprechendes Auftreten für die bevorstehende Matura bilden soll.

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Die Kenntnis über Fremd- und Eigenwahrnehmung hilft die geforderte Natürlichkeit auszustrahlen, und Stärken auszubauen. Lampenfieber verschwindet wie von selbst. 
 
Umgang mit der Mikrofontechnik, Körperhaltung, Gesichtsausdruck, das Betreten der Bühne, die Begrüßung des Publikums, die Vorbereitung auf Vorfälle und der Umgang mit Sprech- und Verhaltensauffälligkeiten waren die Inhalte des achtstündigen Theorieblocks am Donnerstag, dem 12. November 2015. Grundsätze der Kommunikation waren wesentliche Punkte aber auch die Ängste, die jeder Sprecher beim Vortragen erlebt, wurden behandelt. Gute rhetorische Fähigkeiten sind auch im privaten Rahmen äußerst hilfreich. „Wer die Kunst der guten Rede beherrscht, kann seine Überzeugungen vermitteln“, konnten die Maturanten feststellen.

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Die Theorie guter Rhetorik kann man sich selbst durchlesen, doch um sie in der Praxis richtig anwenden zu können, ist es sehr hilfreich, ein Rhetorik-Seminar zu besuchen, um sein eigenes Auftreten mithilfe eines Rhetorik-Trainings zu analysieren und zu optimieren. Dies geschieht am Militärrealgymnasiums in Kooperation mit dem Institut für Offiziersweiterbildung am 18. und 19. November.

Die Maturanten werden in drei Gruppen aufgeteilt, während eine Gruppe vor der Kamera auftreten muss, erhalten die beiden anderen den weiteren theoretischen Part mit dem Aufbau einer Rede samt Argumentationslehre. Jeder Militärgymnasiast bereitet eine 5-minütige Präsentation seiner zukünftigen vorwissenschaftlichen Arbeit vor, dabei wird er mit Videoaufzeichnung gefilmt und anschießend analysiert. Aus dem Feedback des Vortragenden und der Zuhörer sollen die Militärgymnasiasten profitieren, indem ihnen ihr „blinder Fleck“ bei der Präsentation aufgezeigt wird.