Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:42

von René Denk

750.000 Euro investiert. Zwischen Schwarzenau und Vitis gab es von vergangenem Freitag bis Dienstag Bauarbeiten, Strecke wurde saniert und angehoben. Es gab Schienen-Ersatzverkehr.

 |  NOEN, René Denk
Die Eisenbahnbrücke auf der Bahnstrecke zwischen Schwarzenau und Vitis bei Schlag wurde von Freitag bis Dienstag saniert. Die Bauarbeiten gingen Tag und Nacht.

Dabei wurde die Durchlasshöhe aufgestockt. Während die ungünstigste Stelle bisher 3,15 Meter Höhe aufwies, wurde diese nun um 34 Zentimeter erhöht. Bisher waren von der Behörde 2,9 Meter Fahrzeughöhe erlaubt, die nun wahrscheinlich auf 3,2 Meter angehoben wird. Schienen, Schwellen und Gleisschotter wurden direkt über der Brücke auf einer Länge von 14 Metern erneuert. Die Brücke, die zuvor für zwei Gleiskörper ausgerichtet war, hat nun nur mehr Platz für einen Gleiskörper.

Zweites Tragwerk käme sehr teuer

„Das Tragwerk wurde auf eine eingleisige Strecke reduziert, damit eine höhere Durchfahrtshöhe erreicht wird, da die Straße darunter abschüssig verläuft. Hätten wir ein zweites Tragwerk dazu gelegt, hätten wir die maximal mögliche Durchfahrtshöhe nicht erreichen können. Falls irgendwann ein zweites Tragwerk für ein zweites Gleis eingebaut wird, dann müsste die darunter liegende Straße inkl. Kanal und sonstigen Einbauten abgesenkt werden, was enorme Kosten verursachen würde“, betont Christopher Seif von der ÖBB.



Geplante Verbesserungsarbeiten für den Zugfunk ganz in der Nähe wurden aus Sicherheitsgründen doch kurzfristig verschoben. Die Spitzenleitung mit 15kV konnte zum Zeitpunkt, an welchen die Arbeiten stattfinden hätten sollen, nicht abgeschaltet werden.

Die Arbeiten begannen schon in der ersten Septemberwoche, wo man unmittelbar bei der Brücke bereits mit der Herstellung der Brückenelemente begann. Diese wurden nun eingebaut. In der Zeit der Bauarbeiten wurde ein Schienenersatzverkehr zwischen Schwarzenau und Vitis geführt.
Die Projektkosten der Brückensanierung belaufen sich auf rund 750.000 Euro.

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