Erstellt am 26. August 2016, 06:58

von Hannes Ramharter

Freiheit der Linie als Bildersprache. Ernst Skricka zeigt großflächige Zeichnungen im Kunstraum im Lindenhof.

Bei der Vernissage im Lindenhof: Günter Groß, Franz Part, der Aussteller Ernst Skricka, Bürgermeister Rudolf Mayer und Laudator Florian Steininger.  |  NOEN, Hannes Ramharter

Werke von Ernst Skricka sind seit Samstag im Kunstraum im Lindenhof ausgestellt. Franz Part freute sich, dass auch zur dritten Ausstellung im Lindenhof zahlreiche Besucher gekommen waren.

Florian Steininger, der Direktor der Kunsthalle Krems, stellte anschließend den Künstler und sein Werk, der einst gemeinsam mit seinem Vater ein Atelier benutzt hatte, vor.

„Aus dem Gehirn über den Arm ins Papier“

Ernst Skricka ist der Zeichnung verbunden, seine großflächigen Arbeiten entstehen auf Tischen und gehen, wie Steininger es ausdrückte „aus dem Gehirn über den Arm ins Papier“. Während im Frühwerk des Künstlers durchaus noch menschliche Figuren erkennbar sind, ist die Freiheit der Linie schließlich ein großes Anliegen ab den 1980er Jahren. Der spanische Maler Goya war eine Persönlichkeit in der Entwicklung von Skricka, um die man nicht herumkommt, wobei schließlich Werke in einer eigenständigen Bildersprache interpretiert wurden. Das ergab teilweise monströse Leiber, eingezwängte menschliche Figuren bis zum Übergang zu abstrakten Darstellungen.

Anschließend an die Erläuterungen Steiningers wurde die Ausstellung von Bürgermeister Rudolf Mayer eröffnet.

Ernst Skricka bedankte sich bei Steininger für die Vorstellung sowie bei Franz Part für die Zeit, die er dafür zur Verfügung stellt, um Künstlerkollegen eine Bühne für die Ausstellung ihrer Werke hier im Lindenhof zu bieten.