Erstellt am 08. Oktober 2015, 06:52

von René Denk

Räume bereitgestellt. Bürgermeister stellte Räume neben Haupteingang des Freizeitzentrums für Flüchtlingshilfsprojekt zur Verfügung.

Beim ersten „Begegnungsbazar“ vor dem Freizeitzentrum in Waidhofen. Einige der Flüchtlinge mit den Helfern Celine und Isabelle Stöger, Julia und Astrid Lenz, Dominik Lauer, Sabine Wurth, Elke Allram, Anneliese Polzer, Elfriede Hörmann, Barbara Tobolka-Mares und Bürgermeister Robert Altschach.  |  NOEN, René Denk

Rund 20 freiwillige Helfer fanden sich zusammen, um den Waidhofner Begegnungsbazar in der Vorwoche das erste Mal zu eröffnen. Eine der Organisatorinnen der ersten Stunde war Elke Allram, die sich im Rahmen ihrer sozialen Aus- und Weiterbildung schon früh für das Thema Flüchtlingshilfe interessierte. „Ich habe im Freundeskreis manchmal darüber gesprochen. Einige kamen zu mir und fragten mich, wie sie auch helfen können“, freut sich Allram über die Hilfsbereitschaft gegenüber den Flüchtlingen in Waidhofen. So sammelten die großteils weiblichen Helfer vor allem Kleidung und Haushaltsgegenstände.

Bedarf an Herrenwinterschuhe, Wasserkocher, Hygieneartikel

Als man dann Räume für den Bazar suchte, erklärte sich Bürgermeister Robert Altschach spontan bereit, die Räume neben dem Haupteingang des Freizeitzentrums als Lager und Garderoben zur Verfügung zu stellen. „Wir sind schon fast voll“, berichtet Allram stolz. Wöchentlich können nun Flüchtlinge kommen, um sich vor allem mit Winterkleidung auszurüsten. Es herrscht noch Nachfrage für: Geschirr und Herrenwinterschuhe in gutem Zustand, Haushaltsgegenstände, wie Putzmittel, Schwämme, Hygieneartikel, Tee oder Kaffee. Auch Wasserkocher werden benötigt.

Weiters organisiert die Gruppe sich frei zusammengefundener Helfer am Freitag, 16. Oktober das erste Begegnungscafé im Pfarrheim, das fortwährend alle zwei Wochen an einem Freitag stattfinden soll. „Die Helfer bereiten dazu kostenlosen Kaffee und Kuchen vor. Es geht darum, einander kennenzulernen und sich auszutauschen“, sagt Barbara Tobolka-Mares im Gespräch.