Erstellt am 04. November 2015, 05:42

von NÖN Redaktion

Bessere Verbindung nach Waidhofen. Nach einem knappen halben Jahr Bauzeit ist die Bundesstraße von Dobersberg in die Bezirksstadt wieder freigegeben.

Hans-Paul Fröhlich, Erich Piringer, Bürgermeister Reinhard Deimel, Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, der Leiter der Straßenbauabteilung 8, Günther Denninger, Straßenmeister Norbert Pölzl , Ortsvorsteher Christian Zimmerl und Werner Liebhart bei der Eröffnung der B 36 zwischen Niederedlitz und Merkengersch.  |  NOEN, Hannes Ramharter
Rund fünf Monate war die Bundesstraße 36 zwischen Niederedlitz und Dobersberg wegen Straßenbauarbeiten gesperrt und es gab eine Umleitung über Göpfritzschlag. Am Freitag wurde die Straße wieder eröffnet.

Wegen der geringen Breite der alten Straße (zwischen 5,8 und 6 m) war es immer wieder vor allem durch Lkw zu Problemen bei Gegenverkehr gekommen. Auch die Linienführung und das Straßenniveau entsprachen nicht mehr den Verkehrserfordernissen.

Nachdem in den Jahren zuvor die Bundesstraße in den Ortsdurchfahrten von Niederedlitz und Merkengersch ausgebaut und auch der Abschnitt von Thaya nach Niederedlitz deutlich verbessert worden war, wurde heuer dieses Teilstück in Angriff genommen. Der für den Ausbau benötigte Grund war von den Grundanrainern im Zuge der Kommassierung abgetreten worden.

Kurven und Straßenniveau korrigiert

Nun wurden auf einer Länge von 1,9 km die Straßenkonstruktion erneuert und ein neuer Straßenbelag aufgebracht. Die Fahrbahn wurde entsprechend dem heutigen Verkehrsstandard auf sieben Meter verbreitert. Es kam auch zur Korrektur einiger Kurven und des Straßenniveaus. Abschließend wurde das Bankett dem Neubestand angepasst, nach dem Auswittern des Fahrbahnbelages wird auch noch die Markierung angebracht.

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 1,5 Millionen Euro. „Wir sind froh, dass durch diese Investition für uns eine bessere Verbindung in die Bezirksstadt geschaffen wurde“, meinte der Dobersberger Bürgermeister Reinhard Deimel anlässlich der Eröffnung durch den Bundesratsabgeordneten Eduard Köck.

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