Erstellt am 19. Juli 2017, 01:38

von Michael Schwab

Bevölkerungsstatistik: Trendumkehr erreicht. Regionalverband Waldviertel sieht positiven Trend, nun müssen Wirtschaft und Infrastruktur ertüchtigt werden.

Landtagsabgeordneter Jürgen Maier, Landesrat Maurice Androsch und NÖ.Regional.GmbH Büroleiter Josef Strummer präsentieren die aktuelle Bevölkerungsstatistik für das Waldviertel.  |  Michael Schwab

Von einer Trendumkehr sprechen die Vorsitzenden des Regionalverbandes Waldviertel, Landesrat Maurice Androsch und Landtagsabgeordneter Jürgen Maier.

„Die Zahlen der Bevölkerungsstatistik zeigen einen kontinuierlich positiven Trend, vor allem Familien, aber auch Pensionisten ziehen ins Waldviertel, weil sie die Lebensqualität hier schätzen. Unsere Aufgabe ist es, die Region auch wirtschaftlich gut aufzustellen, damit es auch die nötigen Arbeitsplätze gibt, damit die Menschen hier bleiben können“, betont Androsch.

Selbst verglichen mit dem „Ausnahmejahr“ 2015, wo aufgrund des Flüchtlingsstroms die Zahl der Hauptwohnsitze deutlich stieg, ging sich von 2016 auf 2017 waldviertelweit - auch ohne die Stadt Krems - ein leichtes Plus von 15 Hauptwohnsitzen aus. Im Bezirk Waidhofen gab es zwar in diesem Zeitraum ein Minus von 38, durch das gute Jahr 2015 ergibt sich aber im Zeitraum 2015-17 ein Plus von 47 Personen.

Wesentlich für den Regionalverband sind nun Infrastrukturprojekte: Die Umsetzung des Modernisierungspakets für die Franz-Josefs-Bahn mit dem verstärkten Einsatz von Cityjets, Streckenbegradigungen und WLAN in den Zügen, das Fortsetzen des Breitbandausbaus auch außerhalb der Glasfaser-Pilotregionen und das Weiterverfolgen einer hochrangigen Straßenverbindung für das Waldviertel.

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