Waidhofen an der Thaya

Erstellt am 13. Dezember 2017, 06:00

von NÖN Redaktion

Erwartungen der Thayarunde übertroffen. Über 32.000 Radler nutzten laut Zählung und Hochrechnung heuer den Radweg, bei der Planung hatte man mit einer Frequenz von 25.000 Nutzern pro Jahr gerechnet.

Die große Freude bei den regionalen Verantwortungsträgern zur Eröffnung der „Thayarunde“ war berechtigt. Der Radweg wurde eine Attraktion!  |  NÖN

Mehr als 32.000 Radfahrer nutzten die heuer fertig gestellte „Thayarunde“ auf den ehemaligen Bahntrassen der Linien Waidhofen-Fratres bzw. Raabs-Groß Siegharts. Diese erfreulichen Zahlen gab die Kleinregion „Zukunftsraum Thayaland“ Anfang der Woche bekannt.

Seitdem einzelne Streckenabschnitte des neuen Radweges zur Benützung freigegeben wurden, lässt die aus allen Gemeinden des Bezirks bestehende Kleinregion auch jährlich Untersuchungen über die Besucherfrequenz durchführen. Bei der ersten Zählung im Jahr 2015 (damals war nur der Abschnitt Dobersberg-Fratres fertig) benutzten 17.100 Radler die Route. 2016, als bereits die Strecke Raabs-Groß Siegharts dabei war, waren es bereits über 20.000 und heuer, wo mit dem Abschnitt Dobersberg-Waidhofen der größte Teil des Wegs freigegeben ist, kam man bereits auf 32.000 Benützer.

Thayarunde wird auch international geschätzt

„Die mit der Zählung beauftragte Firma zählte heuer in Dobersberg 14 Tage und rechnete dann die Zahlen hoch“, erzählt der Obmann der Kleinregion, Bürgermeister Reinhard Deimel. Als höchste Tagesfrequenz wurden heuer an einem Sonntag übrigens 545 Radfahrer gezählt. Dabei ist sich Deimel sicher, dass kürzere Streckenabschnitte sogar noch häufiger frequentiert werden. Mit den Zahlen ist Reinhard Deimel auch deswegen sehr zufrieden, weil beim Start für die Errichtung des Radweges man erst nach einigen Jahren eine Frequenz von 25.000 Radlern erhofft hatte.

Positiv bewertet wurde der Radweg auch von Experten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) und dem Betreiber der Homepage www.bahntrassenradeln.de.

2018 wird das erste Jahr, an dem dann die volle Runde für die Radfahrer zur Verfügung stehen wird. Da wird dann auch die neue Thaya-Brücke in Altwaidhofen benützbar sein, auch verschiedene Verbindungswege werden fertig sein. Großes Ziel ist es, demnächst auch zu den „NÖ-Topradrouten“ zu gehören.

„Wir wissen von den Autokennzeichen, dass die Thayarunde auch international geschätzt wird, freuen uns aber besonders, dass sie auch bei der heimischen Bevölkerung ankommt“, schließt Deimel.

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