Erstellt am 18. November 2015, 05:28

von Redaktion Gmünd

Notarzt ist gesichert. Bis Ende des Jahres ist in Waidhofen jeder Tag besetzt, dennoch bleibt eine rasche Gesetzesänderung wichtige Aufgabe.

Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, Rot-Kreuz-Präsident Willi Sauer und Bürgermeister Robert Altschach sind froh, dass die Notarzt-Dienste nunmehr bis Ende Dezember besetzt werden konnten.  |  NOEN, Hannes Ramharter

Die notärztliche Versorgung des Bezirks Waidhofen ist bis Ende des Jahres auf jeden Fall gesichert. Diese Mitteilung machten am Montag dieser Woche Bundesratsabgeordneter Eduard Köck, der Waidhofner Bürgermeister Robert Altschach und der geschäftsführende Rot-Kreuz-Bezirksstellenobmann, Präsident Willi Sauer. Ursprünglich hatte es geheißen, dass alleine im Monat November an bis zu acht Tagen kein Notarzt im Bezirk Waidhofen zur Verfügung stehen würde, ausgenommen im Einsatzgebiet des Notarzteinsatzfahrzeuges (NEF) Raabs, wo die Bereitstellung eines Notarztes anders als in Waidhofen geregelt wird.

Unvollständige Dienstpläne verursachten Sorge 

Die Landesklinikenholding, die für die Besetzung des Notarztes in der Rot-Kreuz-Bezirksstelle Waidhofen zuständig ist, spricht von „unvollständigen Dienstplänen, die den Medien zugespielt wurden“ und deren Ziel es gewesen sei, „künstliche Sorgen in der Bevölkerung hervorzurufen“ und betont, dass „die Dienstpläne immer sehr zeitnahe erstellt werden und dass es sich beim übermittelten Kalender um eine Momentaufnahme handelt“. Man sei bei der Holding immer davon ausgegangen, dass die noch offenen Tage besetzt werden können.

Sauer, Köck und Altschach wiederum stellen fest, dass sie hoffen, dass das neue Notarztgesetz bald beschlossen wird, damit es dann auch im kommenden Jahr zu keinen Problemen bei der Notarztbesetzung mehr kommen wird.