Erstellt am 25. November 2015, 09:37

von NÖN Redaktion

Der Winter zeigte erstmals Zähne. Es gab bereits erste Unfälle mit einem Paketwagen und einem Traktor.

Der Lenker einer Paketzustellfirma verlor beim ersten Schneefall in diesem Winter die Herrschaft über sein Fahrzeug und landete im Straßengraben.  |  NOEN, FF Waidhofen

Nur wenige Zentimeter Schnee lagen auf der Straße, kurz nach dem plötzlichen Wintereinbruch am Montag krachte es bereits. Der Fahrer eines Paketzustellers war kurz nach 13 Uhr mit dem Firmenwagen zwischen Thaya und Großgerharts unterwegs. Die winterlichen Straßenverhältnisse dürften Schuld daran gewesen sein, dass der Lenker die Herrschaft über sein Fahrzeug verlor. Das Fahrzeug stürzte in den Straßengraben und kam in einem Feld auf der Seite liegend zum Stillstand. Der Fahrer hatte Glück, er blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Freiwillige Feuerwehr Groß Gerharts forderte zur Bergung des Transporters die Unterstützung der FF Waidhofen an.

Einem Traktorlenker wurde der plötzliche Schneefall ebenfalls zum Verhängnis. Er geriet mit einem mit Weizen beladenen Anhänger zwischen Eggersdorf und Speisendorf ins Rutschen und stürzte links in ein Feld. Die Feuerwehren Eggersdorf und Karlstein rückten zur Bergung aus, der Traktorlenker blieb unverletzt.

"Bestens für den Winter gerüstet"

Seitens der Straßenmeistereien ist man bestens für den Winter gerüstet. „Wir hatten bereits am Sonntagabend einen Winterdienst eingerichtet. Es wurde Sand bzw. Salz gestreut“, erklärt Martin Hiemetzberger von der Straßenmeisterei Waidhofen. Derzeit sind die Arbeiter mit dem Aufstellen der Schneewände beschäftigt.

Bei der Straßenmeisterei Dobersberg ist man bereits für den Wintereinbruch gerüstet: „Wir haben genug Material eingelagert, ein Wintereinbruch kann uns nicht überraschen. Unsere Mitarbeiter stehen in Bereitschaft“, erklärt Straßenmeister Norbert Pölzl.

Auch die Straßenmeisterei Raabs ist auf Minusgrade und Schneefall vorbereitet: „Streumaterialist eingelagert, wir sind einsatzbereit“, ist Straßenmeister Franz Rausch zuversichtlich.