Dietmanns

Erstellt am 09. Juli 2016, 06:55

von Michael Schwab

Totalsperre ab Ende Juli nötig. Ab 25. Juli ist L 60 in Dietmanns für 14 Tage gesperrt, lokale Umleitung für Pkws.

Bürgermeister Harald Hofbauer vor der Einmündung des Kapellenwegs in die Hauptstraße, welche nun im Zuge der Sanierung der Ortsdurchfahrt entschärft wird.  |  NOEN, Michael Schwab

Über eine bevorstehende Totalsperre der Ortsdurchfahrt entlang der Hauptstraße (L 60) informierte Bürgermeister Harald Hofbauer in der Gemeinderatssitzung vom 23. Juni.

Ab 25. Juli wird die Straße für etwa 14 Tage komplett gesperrt sein. Pkw werden lokal in beiden Fahrtrichtungen über das Siedlungsgebiet parallel zur L 60 umgeleitet, über die Hetzerstraße bis zur Einmündung in die Hollenbacher Straße. Auch der Autobus fährt über die Pkw-Route, wobei die Haltestelle bei der Schule während der Sperre aufgehoben und auf den Platz vor dem Gemeindeamt verlegt wird. Lkw werden großräumig umgeleitet.

Gefährliche Kreuzungen entschärfen

Im Zuge der Sanierung des letzten Teilstücks der Ortsdurchfahrt wird auch die Kreuzung der L 60 mit der Hollenbacher Straße, der Waidhofner Straße und dem Kapellenweg neu gestaltet und entschärft. „Es kam vor allem im Winter bei Glätte immer wieder zu gefährlichen Situationen an der Einmündung des Kapellenwegs, da der Querverkehr erst im letzten Moment erkennbar war und dann die Lenker manchmal nicht mehr anhalten konnten“, führt Hofbauer aus.

Durch die Verlegung einer Verkehrsinsel wird zum einen erreicht, dass der Kapellenweg nun zuerst in die Hollenbacher Straße anstatt direkt in die Hauptstraße mündet, und zum anderen eine rechtwinkelige Abzweigung von der Hauptstraße in die Hollenbacher Straße erzielt. „Dadurch kann man nicht mehr wie früher ohne abzubremsen abbiegen“, begründet Hofbauer diese Änderung. Die Ortsdurchfahrt wird im August vorübergehend nach Herstellung einer Schotterfahrbahn für den Verkehr freigegeben, anschließend erfolgt etwa Mitte August eine weitere zweiwöchige Sperre für die Asphaltierung. „Das Ziel ist, bis Schulbeginn fertig zu sein“, betont Hofbauer.