Erstellt am 27. Februar 2016, 05:14

von René Denk

Verbesserungen der Strassen gehen weiter. Die Dietmannser Hauptstraße und einige Verkehrsbereiche werden sicherer gemacht, das Land NÖ unterstützt finanziell.

Bürgermeister Harald Hofbauer steht vor der Verkehrsinsel, die es bald nicht mehr geben wird und zeigt den Kapellensteig.  |  NOEN, René Denk

2016 geht es mit dem Straßenbau entlang der Dietmannser Hauptstraße (L60) weiter. Nach Ostern ist nun der Abschnitt etwa auf Höhe der Firma Jil Silk Rabl GmbH bis zur Imbissstube Trojan an der Reihe.

Mitte März soll schon mit den Arbeiten für die Glasfaser-Leerverrohrung in den Nebenflächen (Gehsteige, etc.) begonnen werden, kündigt Bürgermeister Harald Hofbauer (SPÖ) an.

Bei den Straßenbauarbeiten wird nicht nur die L60 erneuert, auch einige Änderungen werden passieren. So wird die Verkehrsinsel, die den Kreuzungsbereich zwischen L60 und Hollenbacher Straße (L8121) regelt, weggerissen. „Im Winter rutschen die Autos durch die starke Steigung des Kapellensteigs teilweise mitten in den Straßenbereich hinein. Nun wird der Kapellensteig verlängert, sodass die Autos erst im flachen Bereich zum Stillstand kommen können. Das bedeutet aber, dass für die Verkehrsinsel kein Platz mehr ist“, erklärt Hofbauer im Gespräch mit der NÖN.

Land NÖ investiert 420.000 Euro

Die EVN hat bereits im Spätherbst des Vorjahres die Stromverkabelung und die Gasleitung im Erdreich neu verlegt. Heuer wird die Straßenmeisterei die letzten 900 zu sanierenden Laufmeter der Dietmannser Durchfahrtsstraße fertigstellen. Im Vorjahr wurden 600 Laufmeter im Ortsgebiet neu gemacht. Insgesamt investiert das Land NÖ an Material- und Regieleistungen grob 420.000 Euro in die Dietmannser L60, heuer sind es davon alleine 300.000 Euro, wie Straßenmeister Martin Hiemetzberger im NÖN-Gespräch bestätigt.

Im Zuge der Straßenerneuerung wird auch der Hauptkanal saniert werden. „Da die Einbauten in diesem Bereich keine schwerwiegenden Schäden aufweisen, können wir den Kanal von innen mit einem Roboter sanieren“, freut sich Bürgermeister Hofbauer über die gut zu zwei Drittel billigere Lösung. Dabei wird der Roboter durch die Rohre fahren und eine neue Kunststoffschicht (dient als neues Kanalrohr) auftragen und später die Zuleitungen ausfräsen. Diese Art der Sanierung soll genauso lange halten, wie wenn man neue Rohre für den Kanal verlegt.

250.000 Euro wurden dafür im Haushaltsvoranschlag budgetiert. Der Ortschef freut sich zudem, dass die Nebenflächen wieder gepflastert werden können.