Dobersberg

Erstellt am 30. Juni 2016, 06:11

310 traten bei Abschnittsfeuerwehrtag an. Zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen wurden beim Abschnittsfeuerwehrtag verliehen. Redner sagten den Florianis ein großes Danke für ihre Leistungen.

 

310 Feuerwehrmitglieder meldete Abschnittskommandant Gerald Dimmel Bezirkskommandant Manfred Damberger beim Dobersberger Abschnittsfeuertag am 26. Juni in Obergrünbach als angetreten.

Dimmel freute sich, zahlreiche Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Am meisten machte es ihn stolz, viele Jugendfeuerwehrmitglieder willkommen zu heißen: „Unser Abschnitt hat drei Jugendgruppen mit insgesamt 94 Mitgliedern“ hob der Abschnittskommandant hervor.
Bürgermeister Ernst Herynek war es eine große Ehre, dass der Feuerwehrtag des Abschnittes Dobersberg in der Marktgemeinde Karlstein abgehalten wurde. „Ich will meine Rede an diesem Tag dafür benutzen, um Danke zu sagen“, meinte er und hob den großen Teil der aufgebrachten Freizeit der Feuerwehrmitglieder hervor, die das wertvolle Gut mit Aus- und Weiterbildungen, Bewerbsübungen, zum Instandhalten von Geräten und vieles mehr verwenden.

Bezirkshauptmann Günter Stöger ließ das abgelaufene Jahr Revue passieren und strich die Schlagkraft der Feuerwehren am Beispiel vom Waldbrand bei Gilgenberg im Vorjahr heraus. Auch auf die im Frühjahr stattgefundenen Feuerwehrwahlen ging er ein: „Wir sind der Bezirk, der im Schnitt pro Einwohner die meisten Feuerwehrmitglieder und somit auch die meisten Chargen hat“, dankte Stöger.

Reiches Land wegen der vielen Freiwilligen

Bundesratsabgeordneter Eduard Köck meinte, dass so ein Tag immer eine imposante Demonstration der Stärke der Feuerwehren ist. „Ein Vertreter eines anderen Landes fragte einmal einen Österreichischen Vertreter: Ihr seid so ein reiches Land. Warum habt ihr so viele Freiwillige? Er entgegnete: Wir sind so ein reiches Land, weil wir so viele Freiwillige haben“, so Köck. Er sprach besonderen Dank an die zahlreichen Geehrten des Tages aus und wünschte für künftige Einsätze Gottes Glück und Gut Wehr. Bezirkskommandant Manfred Damberger hob die Wichtigkeit der Kameradschaftspflege in den Feuerwehren hervor, „denn auch das macht Feuerwehr aus.“ Einsätze und Ausbildungen und Übungen seien nur eine Seite des Feuerwehrwesens. Immanent wichtig sei die Kameradschaft.

„Wir wären schlechte Feuerwehrmänner, wenn wir Katas-trophen auf uns zukommen lassen würden, ohne vorher dementsprechend ausgebildet zu sein. Wir wissen aber auch, dass in der Landesfeuerwehrschule in Tulln nicht alles Gold ist, was glänzt. An einem neuen Ausbildungssystem wird derzeit gearbeitet, um beispielsweise zahlreiche Doppelgleisigkeiten zu vermeiden“, erklärte Damberger.

Viele Feuerwehrmänner wurden an diesem Tag für ihre langjährige verdienstvolle Tätigkeit oder andere besondere Leistungen ausgezeichnet. Eine Ehrung bekam Friedrich Goldnagl, ehemaliger langjähriger Abschnittskommandant von Dobersberg. Ehrenlandesfeuerwehrrat und Obmann des Vereins „Feuerwehrhistoriker in Niederösterreich“ Johann Landstetter zeichnete Goldnagl wegen seiner Verdienste mit einer Dank- und Anerkennungs-Plakette sowie -Urkunde für seine Verdienste um die Feuerwehrgeschichte aus: „Seitdem 2009 der damalige Landesfeuerwehrkommandant Josef Buchta die Feuerwehrgeschichte als Sachgebiet deklarierte, warst du dabei. Du warst einer der Wegbereiter dafür, dass wir heute alle das gleiche Ziel verfolgen“, lobte Landstetter.

Nach den Ehrungen lud Obergrünbachs FF-Kommandant Roland Zotter in die Festhalle.