Erstellt am 21. Mai 2016, 05:04

von Michael Schwab

Dobersberg: Wassergebühr steigt. FPÖ-Gemeinderäte gegen die Gebührenerhöhung und auch gegen eine 200-Euro-Subvention für die Kulturbrücke Fratres.

 |  NOEN, Erwin Wodicka (Erwin Wodicka)

Eine Änderung der Wasserabgabenordnung wurde in der Gemeinderatssitzung vom 3. Mai beschlossen. Grundlage ist eine Änderung der Normen für Wasserzähler, im Zuge derer die Gebühren für die beiden öffentlichen Wasserversorgungsanlagen Dobersberg und Merkengersch angepasst werden. In Dobersberg wird der Einheitssatz für die Wasseranschlussabgabe von 4,72 auf 6,50 Euro erhöht. Die Bereitstellungsgebühr steigt von 15 auf 20 Euro, die Grundgebühr von 1,42 auf 1,50 Euro pro Kubimeter.

In Merkengersch bleibt der Einheitssatz unverändert bei 4,50 Euro, auch die Bereitstellungsgebühr von 38 Euro bleibt. Die Grundgebühr wird von 1,42 auf 1,95 Euro pro Kubikmeter erhöht. Die unterschiedlichen Kostensätze ergeben sich daraus, dass es sich um zwei getrennte Anlagen handelt, die unterschiedlich zu kalkulieren sind. Da Merkengersch eine kleine Anlage mit relativ wenigen Abnehmern ist, kostet dort der Wasserbezug mehr, da die Anlagenkosten auf weniger Abnehmer zu verteilen sind.

Die Abgabenänderung, die mit 1. Juli gültig wird, wurde mit 14 Stimmen beschlossen. Der geschäftsführende Gemeinderat Bernd Schandl und Gemeinderat Martin Langsteiner (beide FPÖ) stimmten dageben, Franz Bauer (ÖVP), der Ortsvorsteher von Merkengersch, enthielt sich seiner Stimme.

Ebenfalls Gegenstimmen von Schandl und Langsteiner gab es bei der Vergabe einer Subvention von 200 Euro für die Kulturbrücke Fratres. Eine Förderung von 1.000 Euro für die Sportakrobatik für die Teilnahme an der Jugend-WM in China wurde hingegen einstimmig beschlossen.

Auch die Übernahme der Materialkosten in Höhe von 10.000 Euro für die Sanierung des Pavillons für das Volksfest der FF Dobersberg wurde einstimmig genehmigt, ebenso eine Unterstützung von 8.000 Euro für die Generalsanierung des Beachvolleyballplatzes bei der Freizeitanlage.

Gemeinderat Michael Meier (ÖVP) war von der Teilnahme entschuldigt.