Vitis

Erstellt am 23. September 2016, 07:22

Nachbau beschlossen. Abgerissenes Haus am Hauptplatz wird für 54.470 Euro nachgebaut und mit einem Durchgang für Fußgänger versehen.

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Aufträge für den Nachbau des abgerissenen Hauses an der Engstelle am Hauptplatz wurden in der Gemeinderatssitzung vom 12. September vergeben.

Die Marktgemeinde hatte den Abriss des Gebäudes vorgenommen, um Fußgängern eine sichere Passage der Engstelle zu ermöglichen. Nach einer Ortsbildberatung hatte man sich dazu entschlossen, einen Nachbau anfertigen zu lassen, bestehend aus zwei Mauern und einem Dach, sowie einem Durchgang für Fußgänger. Dadurch wird das ursprüngliche Ortsbild wiederhergestellt und zugleich die Engstelle als verkehrsberuhigende Maßnahme beibehalten.

Arbeiten sollen noch heuer abgeschlossen werden

Insgesamt wurden Aufträge mit einem Volumen von 54.470 Euro vergeben. Die Arbeiten sollen noch heuer abgeschlossen werden. Manfred Kreutzer (ÖVP) gab eine Gegenstimme - begründet mit zu hohen Kosten - ab.

Ein weiteres Vorhaben zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ist die Errichtung eines Gehsteiges und eines Umkehrplatzes beim Kreisverkehr. Dazu beschloss der Gemeinderat den Ankauf einer Fläche von 75 m zum Preis von 1.950 Euro. Josef Traxler (ÖVP) enthielt sich seiner Stimme.

Förderungen für Wasserleitungs- und Kanalbau

Im Verlauf der Sitzung wurden auch zwei Förderverträge mit dem Bund für Wasserleitungs- und Kanalbau im Siedlungebiet Seewiesenstraße und Erweiterungen in den Ortschaften Eschenau, Grafenschlag, Großrupprechts, Jaudling, Jetzles und Vitis unterzeichnet. Für den Wasserleitungsbau erhält die Gemeinde 45.510 Euro, für den Kanalbau 243.341 Euro, ausbezahlt auf 25 Jahre. Dem gegenüber stehen Gesamtinvestitionen von 178.000 Euro (Wasser) und 640.000 Euro (Kanal).

Der Gemeinderat genehmigte außerdem die Aufnahme eines Darlehens von 42.000 Euro für die Wasserversorgung bei der Waldviertler Sparkasse Bank AG und die Aufnahme eines Darlehens von 100.000 Euro bei der Raiffeisenbank Vitis. Der geschäftsführende Gemeinderat Franz Schrenk (ÖVP) gab eine Gegenstimme ab - er war gegen die Aufteilung der Darlehen auf zwei Banken.