Dobersberg

Erstellt am 18. Juli 2017, 13:53

von NÖN Redaktion

Historisches Gerät im Löscheinsatz. Altes Löschgerät kam am vergangenen Mittwoch bei einer Schauvorführung beim Feuerwehrmuseum zum Einsatz.

Als „Mannschaft“ fungierten Mitglieder der Jugendfeuerwehr Dobersberg, als Einsatzgerät stand die Handspritze Hydrophor Baujahr 1895 zur Verfügung, die früher zum Einsatz im Ortsgebiet diente, weil man zum Ziehen keine Pferde brauchte und dadurch die Zeit zum Anspannen der Zugtiere eingespart werden konnte, um schneller einsatzfähig zu sein.

Der Einsatzort befand sich, ganz nach dem historischen Verwendungszweck (und natürlich auch aus praktischen Überlegungen) auf der Wiese in der Nähe des Kulturkellers.

Auf Kommando rückte die Mannschaft mit der Spritze vom Feuerwehrmuseum zur Wiese aus, wo ein Haus aus Karton darauf wartete, in Brand gesteckt und gelöscht zu werden.

Da auch Fernsehaufnahmen gemachte wurden, gab es zuerst ein paar Trockendurchläufe, ehe der Museumsleiter und ehemalige Kommandant der FF Dobersberg, Friedrich Goldnagl, zum Feuerzeug griff. In Kürze loderten die Flammen meterhoch, und der Befehl zum Löschangriff wurde erteilt. Jetzt hieß es für die Jugendlichen an der Handpumpe fleißig pumpen, um genug Löschwasser zur Spritze zu fördern.

Leichter hatte es da der Trupp der FF Dobersberg, der mit moderner Ausrüstung zur Sicherheit und Unterstützung vor Ort war. Nach wenigen Sekunden waren die Flammen eingedämmt - Brand aus. Die zahlreichen Zuschauer zeigten sich erfreut über das Spektakel. Die Mitwirkenden dürften auch ihren Spaß gehabt haben.