Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:03

von Michael Schwab

Finanzpolizei bei Balls&Beats zu „Gast“. Sechs Beamte nahmen das Clubbing des Waidhofner Vereins „Balls&Beats“ unter die Lupe. Es gab allerdings keine Beanstandungen.

Die tolle Stimmung am Clubbing wurde durch die Kontrolle der Finanzpolizei nicht gestört.  |  NOEN, Michael Schwab

Kurz vor dem Start des Balls&Beats-Clubbings am Samstag standen plötzlich sechs Beamte der Finanzpolizei vor der Tür des Stadtsaals.

„Es war ein paar Minuten vor 20 Uhr, natürlich unangekündigt. Ich habe mich mit Harald Hangel zurückgezogen, um mit den Beamten zu reden. Sie haben sich vor allem für die Vereinsgebarung interessiert und ob unsere freiwilligen Mitarbeiter wirklich ehrenamtlich arbeiten und nichts bezahlt bekommen“, berichtet „Balls&Beats“-Obmann Christoph Mayer gegenüber der NÖN.

"Keinerlei Anlass zu Beanstandungen"

Die Kontrolle dauerte zwischen eineinhalb und zwei Stunden. Verzögerung beim geplanten Start der Veranstaltung gab es nicht. „Die Beamten haben gleich betont, dass wir wegen ihnen keinesfalls später starten sollen“, erzählt Mayer. Die Überprüfung der Unterlagen habe schließlich keinerlei Anlass zu Beanstandungen gegeben. Die Beamten hätten sogar lobende Worte gefunden.

„Die Entscheidung, unsere Veranstaltungen von vornherein durch Beratung beim Steuerberater und entsprechende Mitgliedsformulare auf eine rechtlich sichere Basis zu stellen und alles gut zu dokumentieren, was mit dem eingenommenen Geld passiert, hat sich damit wohl ausgezahlt“, ist Mayer überzeugt.

Ob die Veranstaltung angezeigt wurde oder ob es eine Routinekontrolle war, kann er nicht sagen. „Wir haben aber schon öfter läuten gehört, dass wir mit Balls&Beats bald dran sein werden. Es werden gerade viele Veranstaltungen auch ohne Anzeige kontrolliert. Bei uns war die Frage nicht ob, sondern nur wann“, meint Mayer.