Erstellt am 02. November 2015, 05:27

von Edith Hofmann

Florianis aus Bezirk besuchten Technisches Hilfswerk in München. Einen Blick hinter die Kulissen der Führungsarbeit des Technischen Hilfswerks (THW) konnten die Waidhofener Bezirks-Florianis Othmar Ableidinger, Michael Litschauer, Gerhard Holzinger und Stefan Mayer in München werfen, wo das THW im Einsatz ist, um bei der Flüchtlingsunterbringung mitzuwirken.

Stefan Mayer, Michael Kurt Sickinger (Sachgebietsleiter für Logistik und Versorgung), Michael Litschauer, Matthias Dasko (Leiter der Stabsarbeit im Lagezentrum), Othmar Ableidinger und Gerhard Holzinger beim Besuch in München. Foto: THW München  |  NOEN, THW München
In einem Bundeswehrgebäude in der Nähe des Olympia Stadions ist das Lage- und Koordinationszentrum für die eingesetzten THW Kräfte untergebracht. Von hier aus werden die Arbeiten in den sogenannten „Wartezentren“ (ähnlich dem Erstaufnahmezentrum in Traiskirchen) Erding bei München und Feldkirchen bei Straubing koordiniert.

Im Fliegerhorst Erding konnten sich die Waidhofner Feuerwehrleute einen Überblick über die bauliche und logistische Federführung des THW verschaffen. In der mobilen Führungsstelle werden rund 400 ehrenamtliche Helfer koordiniert. Das Wartezentrum ist für 5.000 Flüchtlinge in den früheren Kampfflugzeug-Unterständen eingerichtet.

In Gesprächen mit den Mitgliedern des THW wurde immer wieder berichtet, dass die Kapazitäten der ehrenamtlichen Mitglieder zunehmend erschöpft seien. Diese müssen vom Arbeitgeber für den Einsatz unter Weiterbezahlung des Gehaltes freigestellt werden, der Arbeitgeber wird vom Staat dafür entschädigt.