Erstellt am 18. Dezember 2015, 05:23

von NÖN Redaktion

Integration gelingt gut. Im Kindergarten I klappt Zusammenleben von Kindern verschiedener Nationalitäten ausgezeichnet, Sprachbarrieren werden rasch abgebaut.

Über die Geschenke vom Nikolaus freuten sich Anna Hörmann, Anelia Jeschko, Larissa Habison, Setaysh Abrahmi, Ali Al Dawoud, Jagmit Kaur, Jasmin Wimmer, Laura Pitsch, Ibrahim Fatemi, Mershad Hosseinzadeh und Lydia Kainz.  |  NOEN, Privat

Über die gelungene Integration von mittlerweile elf Flüchtlingskindern freut sich die Leiterin des Kindergartens I, Claudia Mader: „Die Kinder sind verschiedener Nationalitäten und brachten absolut keine Deutschkenntnisse mit. Mittlerweile klappt die Verständigung ausgezeichnet“, freut sich die erfahrene Pädagogin.

Integration wird im Kindergarten als das Zusammenleben aller Kinder, ohne Ansehen von Geschlecht, Nationalität oder aus der Norm fallender Schwierigkeiten und Fähigkeiten gesehen. Alle Kinder werden in ihrer individuellen Persönlichkeit akzeptiert und gefördert. Integration bedeutet im Bereich des Kindergartens Normalität, d. h. dass behinderte, nicht behinderte, einheimische und ausländische Kinder gemeinsam spielen, lernen und leben, egal welcher Herkunft, Hautfarbe und Kultur.

Eine Freude, den Kindern beim Spielen zuzusehen

Sprachbarrieren werden manchmal durch Handyübersetzungen überwunden, doch auch die Zusammenarbeit mit den Eltern bekommt in der vorgegebenen Situation mehr Gewicht. Die wenigsten Probleme haben die Kinder selbst. Sie nehmen alle gemeinsam an Feiern teil, egal welchem Kulturkreis oder welcher Religion sie angehören.

„Es ist eine Freude, den Kindern beim Spielen zuzusehen und die sprachlichen Fortschritte zu beobachten, die sie innerhalb kürzester Zeit machen“, freut sich Claudia Mader. „Für uns gibt es keine Nationalitätenunterschiede, für uns gibt es einfach ‚Kinder‘.“