Erstellt am 11. Juni 2016, 06:00

von NÖN Redaktion

Gemeinderat Moldaschl angelobt. Markus Moldaschl (ÖVP) tritt Nachfolge von Karl Immervoll an. Breitbandausbau in Gastern kann starten.

Bürgermeister Roland Datler mit dem neu angelobten Gemeinderat Markus Moldaschl (ÖVP), der als Nachfolger für den ausgeschiedenen Gemeinderat Karl Immervoll nachnominiert wurde.  |  NOEN, Marktgemeinde Gastern

Als neues Gemeinderatsmitglied der ÖVP wurde Markus Moldaschl aus Grünau in der Gemeinderatssitzung vom 31. Mai angelobt. Durch das Ausscheiden von Karl Immervoll war diese Nachnominierung erforderlich geworden. Markus Moldaschl erfüllt schon seit längerer Zeit die Aufgabe des Breitbandkoordinators in der Marktgemeinde Gastern und wird diese Tätigkeit nun als Gemeinderat weiterführen.

Die Vertretung in der Verbandsversammlung der Musikschule Thayaland übernimmt Edmund Bräuer (ÖVP) von Karl Immervoll. In den Prüfungsausschuss wurde Daniel Scheidl (ÖVP) anstelle von Karl Immervoll nominiert.

Im Verlauf der Sitzung wurde auch ein Nachtragsvoranschlag zum Haushaltsjahr 2016 beschlossen, da einige Projekte im außerordentlichen Haushalt vorgezogen bzw. schneller durchgeführt werden können, wie die Umstellung von Teilen der Straßenbeleuchtung auf LED, der Bau der Wasserversorgung in Ruders, die Planungen und Ausführungen zur Glasfaserinfrastruktur und Anschaffungen rund um den Betrieb im Kommunalzentrum.

Förderung von 40 Euro pro Kind

Außerdem wurde die Weitervermietung des Imbissbereiches im Kommunalzentrum an Irmgard Kranner beschlossen und eine Förderung von 40 Euro pro Kind für die Projekttage der Volksschule genehmigt.

Bürgermeister Roland Datler konnte zudem berichten, dass man die erforderlichen 40 % der Haushalte im Gemeindegebiet dazu bewegen konnte, einen Glasfaserinfrastrukturvertrag zu unterschreiben. Es folgen nun Gespräche mit der NÖGIG zur Festlegung der weiteren Vorgangsweise zum Ausbau der Glasfaserinfrastruktur in Gastern.

Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig. Der geschäftsführende Gemeinderat Herbert Kases (ÖVP) und Gemeinderätin Birgit Schremser (Grüne) waren entschuldigt.