Erstellt am 06. Januar 2016, 05:28

von Redaktion Gmünd

Karl Mayer ist tot. Bereits 1975 wurde Karl Mayer Vizebürgermeister. Ab 1985 lenkte er 15 Jahre die Geschicke der Marktgemeinde als Bürgermeister.

Ökonomierat Karl Mayer, langjähriger Bürgermeister der Marktgemeinde Gastern, verstarb im 80. Lebensjahr.  |  NOEN, Rene Denk
Trauer herrscht in der Marktgemeinde Gastern. Der ehemalige Bürgermeister Karl Mayer verstarb am 30. Dezember im 80. Lebensjahr.

Karl Mayers Kindheit war vom frühen Tod seiner Mutter geprägt, deshalb musste er auch bald am Bauernhof mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Auch beim Ländlichen Fortbildungswerk und in der Katholischen Jugend engagierte sich Mayer.

Dann wurde er Kammerrat der Bezirksbauernkammer Dobersberg, schließlich Kammerobmann-Stellvertreter, Funktionär beim Lagerhaus und wurde 1965 in dem Gemeinderat von Gastern gewählt. 1975 wurde Mayer Vizebürgermeister und 1985 Bürgermeister. Dieses Amt übte er 15 Jahre lang aus. In seiner Amtszeit konnten zahlreiche Vorhaben verwirklicht werden, u.a. die Errichtung der Sportanlagen, ein Zubau zur Volksschule und die Wiedererrichtung einer Arztpraxis sowie der Ausbau zahlreicher Güterwege.

Karl Mayer wurde für sein Engagement vielfach ausgezeichnet, unter anderem wurde ihm der Berufstitel Ökonomierat verliehen, die Marktgemeinde Gastern ernannte ihn zum Ehrenbürger. Noch 2014 konnte er in seinem Heimatort Kleinzwettl eine Auszeichnung für langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr entgegennehmen.
Karl Mayer war ein Kommunalpolitiker und Standesvertreter, der nie den Bezug zu den Menschen seiner Heimat und zur Arbeit in der Landwirtschaft verlor. Auch viele Jahre nach seinem Pensionsantritt half er noch im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Tochter mit.

Karl Mayer wird am Montag, 11. Jänner in der Pfarrkirche Gastern aufgebahrt. Die Seelenmesse beginnt um 14.30, anschließend erfolgt das Begräbnis auf dem Friedhof in seinem Heimatort Kleinzwettl. Eine Betstunde gibt es am Sonntag, 10. Jänner, um 16 Uhr in der Wehrkirche Kleinzwettl.
Die Familie ersucht, von Kranz- und Blumenspenden Abstand zu nehmen und den dafür vorgesehenen Betrag für die Kirchen Gastern und Kleinzwettl zu spenden. Eine Spendenbox wird bei der Verabschiedung bereit gestellt.