Erstellt am 12. Juni 2016, 08:05

von Edith Hofmann

Loriot als perfekte Basis. Anita Köchl und Edi Jäger schlossen mit ihrer Adaption von Loriots Texten die Frühjahrssaison der Kulturoffensive Gastern ab und begeisterten das Publikum.

Am Frühstückstisch mit Edi Jäger und Anita Köchl: Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer, Mitorganisator Ernst Köpl und Bürgermeister Roland Datler.  |  NOEN, Edith Hofmann

Texte aus der Feder des bekannten deutschen Humoristen „Loriot“ standen Pate für „Loriots Meisterwerke“, die durch Anita Köchl und Edi Jäger am 3. Juni im Kommunalzentrum im Rahmen der Kulturoffensive gezeigt wurden.

Mit „Loriot“ war für die beiden Schauspieler eine perfekte Basis geboten und das Duo verstand es, auf dieser aufbauend das Publikum zu unterhalten. Die Originaltexte wurden dabei durchaus auch auf die aktuelle politische Lage oder regionale Gegebenheiten angepasst, was jedoch keineswegs den „Loriot“-Charakter abschwächte. Tänzerische und akrobatische Einlagen von Anita Köchl brachten manchen Zwischenapplaus ein.

Gegensätze zwischen Mann und Frau

Das Vier-Minuten-Frühstücksei, die Kleiderfrage oder der gemeinsame Einkauf - immer wieder spiegelt „Loriot“ krasse Gegensätze zwischen Mann und Frau, die es eigentlich klar machen, warum die beiden Geschlechter gar nicht zusammen passen können. Engelsgeduld muss jeder der Partner aufbringen, einmal er - einmal sie.

Und auch wenn Edi Jäger es geschafft hat, sein Bühnenhemd faltenfrei zu bügeln - von einer Nachahmung wird eher abgeraten. „Loriots Meisterwerke“ waren auf jeden Fall ein gelungener Schlusspunkt der Frühjahrssaison der Kulturoffensive Gastern mit begeistertem Publikum.