Erstellt am 12. Oktober 2015, 06:12

Sieben „Gesunde Schulen“ im Bezirk ausgezeichnet. An sieben Schulen aus dem Bezirk Waidhofen wurde von der Gebietskrankenkasse die Auszeichnung „Gesunde Volksschule“ verliehen.

Die Vizepräsidentin des Landesschulrates Beate Raabe-Schasching (Landesschulrat) sowie Barbara Gravogl, Jan Pazourek und Patrizia Nikzad von der Gebietskrankenkasseübergaben die Urkunden an Direktorin Gabriele Zach (Volksschulen Vitis und Windigsteig), Direktorin Monika Robl (Volksschule Pfaffenschlag), Elisabeth Hobiger (Volksschule Thaya), Direktorin Manuela Gegenbauer (Volksschule Karlstein), Helene Köck (Volksschule Vitis) und Susanne Leitgeb (Volksschule Groß Siegharts).  |  NOEN, NÖGKK/APA-Fotoservice/Preiss
Diese Plaketten erhalten Lehranstalten, die gesundheitsfördernde Maßnahmen im Schulalltag umsetzen und dabei genau definierte Qualitätskriterien erfüllen.

„Beständigkeit ist  besonders wichtig“

Die Volksschulen Vitis, Windigsteig, Karlstein und Pfaffenschlag wurden für ihr Engagement mit der Gold-Plakette ausgezeichnet. Diese erhalten jene Schulen, die Projekte bereits vier Jahre durchgezogen haben. „Beständigkeit ist in Bezug auf gesundheitsfördernde Maßnahmen besonders wichtig“, erklärte Jan Pazourek, Generaldirektor der Gebietskrankenkasse.

Studien beweisen, dass in der Kindheit entwickelte Verhaltensweisen sich prägend auf das Gesundheitsverhalten im Erwachsenenalter auswirken. „Es ist wichtig, dass wir unsere Kinder an der Hand nehmen und ihnen erklären, worauf es bei einem gesunden Leben ankommt“, betonte Pazourek. Die Mitarbeiter der NÖGKK unterstützt die Schulen und gibt ihnen Informationen rund um Ernährung, Bewegung, Suchtprävention oder psychosoziale Gesundheit.

„Die Kinder sind ausgeglichener"

„Die Kinder in ,Gesunden Schulen‘ und ,Gesunden Volksschulen‘ sind ausgeglichener und fühlen sich gesünder. Die Motivation der Schüler sowie die Qualität der schulischen Leistungen steigen. Und immer mehr zeigen sich auch positive Effekte für das Lehrpersonal“, so der Generaldirektor. „Die Schule wird quasi zum Wohlfühlraum.“