Erstellt am 07. August 2016, 08:24

von Edith Hofmann

Ausstellung mit konträren Stilrichtungen. Louis Szapary, Benjamin Eichhorn und Wolfgang Daum zeigen eine Auswahl ihrer Werke in der Kunstfabrik.

Angelika Starkl, Wolfgang Daum, Vizebürgermeister Roman Zibusch, Günther Gross, Louis Szapary und Benjamin Eichhorn hinter dem „verkleideten“ Tisch von Benjamin Eichhorn.  |  NÖN, Edith Hofmann

Drei vollkommen konträre Stilrichtungen werden in der aktuellen Ausstellung der Kunstfabrik präsentiert, die am 30. Juli eröffnet wurde.
Düster ist die Atmosphäre im Projektraum im Obergeschoß, in dem Louis Szapary seine Bilder zeigt. Szapary wurde 1993 geboren, wuchs in Dobersberg auf und studiert seit 2012 Grafik und Druckgrafik. Der Künstler polarisiert mit der Wahl seiner Motive, zeigt Zwielichtiges, gern auch Makaberes und Menschen mit ihren Abgründen.

Mit Haushalts- und Einrichtungsgegenständen sowie Werkzeugen arbeitet Benjamin Eichhorn, geboren 1982 in Waidhofen. Textilkünstler oder Fotograf - diese Frage stellt sich der Besucher, wenn er die mit Stoff überzogenen Exponate und die großformatigen Fotografien derselben betrachtet. Seine Botschaft: aus Alltäglichem ein Unikat machen.

Skulpturen von Wolfgang Daum sind im Garten der Kunstfabrik zu finden. Herkunft, Zusammensetzung und Geschichte(n) faszinieren den deutschen Steinbildhauer, für den vieles „unter der Oberfläche verborgen“ ist und der bei der Bearbeitung in einen Dialog mit dem Stein tritt.

Abgerundet wurde der Eröffnungsabend durch Lisa Kortschak und „The Shellfish“ mit experimenteller Musik, Video- und Performancekunst.
Die Ausstellungen in der Kunstfabrik sind bis Samstag, 4. September, jeweils mittwochs bis sonntags, von 13 bis 18 Uhr geöffnet.