Erstellt am 03. Dezember 2015, 02:13

Große Trauer um Herbert Frei. "Jagd war für ihn kein Hobby, sondern eine Lebensaufgabe", ist Bezirksjägermeister Albin Haidl traurig.

Große Trauer herrscht über den Tod von Herbert Frei.  |  NOEN, Archiv

Große Trauer herrscht unter der Jägerschaft des Bezirks Waidhofen über den plötzlichen Tod des Litschauers Herbert Frei.

Herbert Frei wurde am 14. Juni 1949 in Kleinpertholz geboren und war als Beamter auf der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen tätig. Bereits 1968 legte er die Jagdprüfung ab, ab 1974 war er Jagdaufseher und später Jagdpächter im Revier Pfaffenschlag bei Waidhofen. Dort war er auch für das Jagdreferat zuständig und kannte praktisch jeden Jäger im Bezirk persönlich. „Jagd war für ihn kein Hobby, sondern eine Lebensaufgabe“, ist Bezirksjägermeister Albin Haidl traurig.

Enten besonderes Anliegen

Im Revier war ihm die Hege ein ganz großes Anliegen, besonders die Enten lagen ihm am Herzen. Im Herbst lud er immer wieder seine Freunde zu Entenjagden ein, auch um die Jungjäger kümmerte er sich besonders und gab ihnen oft die Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Auch am Jagdhundesektor war Herbert Frei weit über die Grenzen des Bezirks als Richter, Organisator und ausgezeichneter Hundeführer bekannt.

Er veranstaltete zahlreiche Hundeführerkurse, in denen er sein Wissen an junge Hundeführer weitergab. „Herbert Frei war für mich eine große Unterstützung, wir gingen jahrzehntelang gemeinsame Wege“, stellt Bezirksjägermeister Haidl nochmals klar.

Das Begräbnis findet am Freitag, 11. Dezember in Litschau statt. Einsegnung ab 12.30, Gottesdienst ab 14 Uhr.