Erstellt am 04. Februar 2016, 12:49

von Redaktion Gmünd

Gulbert Brodar: "Bürger helfen gerne". Paten für Bastelbeiträge im Kindergarten werden noch gesucht, Spendenaufrufe werden immer gut angenommen.

Gilbert Brodar will die in Waidhofen wohnenden Asylsuchenden unterstützen. Er ist für ein halbes Jahr bei der Volkshilfe geringfügig angestellt.  |  NOEN, Hannes Ramharter

Nur wenige Wochen nach Aufnahme seiner Tätigkeit als Asylkoordinator in der Stadtgemeinde Waidhofen kann Gulbert Brodar auf recht schöne Erfolge verweisen.

Der geringfügig bei der Volkshilfe angestellte Brodar arbeitet sehr viel mit sozialen Medien wie Facebook. Ein dort geposteter Spendenaufruf wegen der Suche nach einem Kinderwagen und Babykleidung für ein neu geborenes Kind war erfolgreich.

Ein weiterer Aufruf, ob Freiwillige zwei Fahrten nach Traiskirchen mit Asylsuchenden übernehmen könnten, brachte ebenfalls das gewünschte Ergebnis.

Auch bei den Bastelbeiträgen für die Kindergartenkinder gibt es gute Nachrichten: Bis dato konnten elf Personen gefunden werden, die den Bastelbeitrag für ein Kind übernehmen. Da werden allerdings noch weitere Unterstützer benötigt, da auch die Bastelbeiträge der Ferienbetreuung abgedeckt werden sollen.

„Ich glaube, wir sind insgesamt
auf einem sehr guten Weg“

Gemeinderätin Astrid Lenz konnte als Leiterin der Volkshochschule bewerkstelligen, dass zwei zertifizierte A1-Deutschkurse in Waidhofen angeboten werden können. Damit wurde ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte der Deutschkurs-Angebote mit Farbe gefüllt. Start für die Kurse wird voraussichtlich Ende März sein.

Christian Scheidl von der Caritas organisierte das erste Vernetzungstreffen für Ehrenamtliche aus dem gesamten Bezirk Waidhofen.

Kurz- und mittelfristig werden im ersten Halbjahr noch Mietobjekte gesucht wie Wohnungen oder Häuser, in der zukünftige Asylanten mit positivem Asylbescheid - da werden sie nämlich aus der Betreuung entlassen und müssen sich selbst um Wohnmöglichkeiten kümmern - untergebracht werden können. „Ich glaube, wir sind insgesamt auf einem sehr guten Weg“, meint Gilbert Brodar .