Raabs an der Thaya

Erstellt am 28. Juli 2016, 05:00

von Michael Schwab

Baustraße in Thaya soll errichtet werden. Wehranlage bei der Dykmühle ist bis auf die Wehrklappen fertig, nun muss Thaya ausgebaggert werden.

Lisa Dyk vor der bis auf die Wehrklappen fertigen Wehranlage.  |  Michael Schwab

Die Bauarbeiten am Hochwasserschutz und an der Wehranlage sowie am Wasserkraftwerk bei der Dykmühle schreiten voran.

„Es läuft alles wie geplant. Die Wehr ist soweit fertig, es fehlen nur noch die beiden Wehrklappen“, erklärt Lisa Dyk, die Geschäftsführerin der Dykmühle. Die beiden 16 Meter langen, je zehn Tonnen schweren Klappen aus Stahl wurden bereits geliefert, nur die Installation muss derzeit noch warten, da im Bereich oberhalb der Wehr das Flussbett der Thaya noch ausgebaggert werden muss, um Anlandungen des letzten Hochwassers zu entfernen.

„Dazu ist die Errichtung einer Baustraße in der Thaya über die Wehr bis zum Jugend- und Familiengästehaus geplant, wo das Aushubmaterial auf einer Wiese zwischengelagert werden soll. Dadurch wird vermieden, dass die Lkw durch das Ortsgebiet fahren müssen“, führt Dyk aus.

"Es gibt einige Faktoren, welche den Baufortschritt verzögern"

Da man aber nicht über die Wehrklappen fahren kann, können diese erst nach Abschluss der Ausbaggerungsarbeiten installiert werden. Begonnen soll damit Mitte August werden.

„Ich hoffe sehr, dass das heuer noch fertig wird. Im Herbst fließt das Wasser aus den Teichen, wenn sie ausgelassen werden, in die Thaya. Dann steigt der Wasserstand, und man kann die Straße nicht mehr befahren“, weist Dyk auf einige der Faktoren hin, welche den Baufortschritt verzögern können.

Auch das neue Wasserkraftwerk der Dykmühle kann den Betrieb erst nach Fertigstellung der Wehranlage aufnehmen.