Erstellt am 04. Mai 2016, 06:24

von René Denk

7,2 Mio. für Schülerheim. Verein zur Förderung der HTL Karlstein wird das Schülerheim sanieren. Die Arbeiten sollen im Sommer 2018 abgeschlossen sein und werden von Architekt Friedreich geplant.

Bald werden die Umbauarbeiten am Schülerwohnheim in Karlstein beginnen. Im Bild: Vizebürgermeister Manfred Damberger, Geschäftsführer des Vereins zur Förderung der Höheren Technischen Bundeslehranstalt und Berufsschule für Uhrmacher Ingo Faseth, Vereinsobmann Franz Straßberger und HTL-Direktor Wolfgang Hörmann.  |  NOEN, privat

Das Schülerwohnheim in Karlstein wird umgebaut und modernisiert. Derzeit wird teilweise schon ausgeräumt, beispielsweise werden schon alte Türstöcke entfernt. Der Umbau soll in den nächsten 14 Tagen starten.

Der Verein zur Förderung der Höheren Technischen Bundeslehranstalt und Bundesberufsschule für Uhrmacher mit Sitz in Karlstein, der das Internat privat betreibt, ist in Besitz eines Baurechtsvertrages von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), der den Verein berechtigt, das in die Jahre gekommene Schülerwohnheim zu sanieren. Die Anforderungen an eine moderne Unterbringungsmöglichkeit für Schüler ist nicht mehr gegeben. Sowohl die Zimmergröße, vor allem aber der Standard und die technische Infrastruktur sind anzupassen.

„Wir sind nun endlich in der Lage, das Gebäude großzügig zu sanieren und dem heutigen Standard anzupassen“, freut sich Obmann Franz Straßberger im NÖN-Gespräch.

„Wir sind nun endlich in der Lage, 
das Gebäude großzügig zu sanieren 
und dem heutigen Standard anzupassen.“
Obmann Franz Straßberger

Mit der Durchführung der Sanierung beauftragte der Verein die Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Waldviertel (WAV), die ihm Rahmen des NÖ Sanierungsprogramms für Schülerwohnheime die Verantwortung dazu übernimmt. Karlsteins Vizebürgermeister und WAV-Vorstandsdirektor Manfred Damberger betont gegenüber der NÖN: „Schon die Errichtung des Schülerwohnheimes vor Jahrzehnten wurde über die Gemeinnützigkeit durchgeführt, daher war es mehr als logisch, auch diesmal diesen Weg zu wählen“.

Derzeit sind die letzten Abstimmungsgespräche im Gange, sodass mit der Beauftragung der Arbeiten in den nächsten Wochen begonnen werden kann. Das Gesamtbauvolumen beträgt rund 7,2 Millionen Euro (inkl. MwSt.). Das Schülerheim hat derzeit die Kapazität zwischen 180 und 240 Schüler aufzunehmen. Das werde auch so bleiben, sagt Damberger. Im Sommer 2018 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

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